Archiv für Kategorie ‘katzen’
Friday, April 19th, 2013
heute vor genau 10 jahren sind zirpa und pitschi von der tiervermittlung muhmentaler zu uns gekommen – unglaublich, wie die zeit vergeht! hier einige impressionen:


2004:

2005


2007

2008

2010



2013


besonderen dank auch an dominique, die wunderbare ersatzmutter!
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Thursday, February 21st, 2013
nach dem erfolgserlebnis der ersten katze, streichelte ich den nächsten tonklumpen wieder in eine katzenform. schon nach dem ersten abend waren die grundzüge bereits zu erkennen.

am zweiten abend gings dann an die feinarbeit, doch irgendwie schaute die katze traurig statt konzentriert.

so konnte ich doch das büsi nicht in die welt schauen lassen – also bekam es kurzerhand einen positiveren blick.

es war nicht ganz einfach, das gesicht ohne grosse details zu formen – vor allem, dass es nicht wie ein schweinchen aussah.

nach einigen tagen des trocknens durfte ich die glasur auftragen. ich war sehr gespannt, da ich die “erlaubnis” bekam, eine doppelte glasur zu machen.

überraschend wurde ich herzlich empfangen von der fertigen katze – leider war ich mit dem zug unterwegs und das büsi konnte mich erst die darauffolgende woche nach hause begleiten. mal sehen, wo es ein plätzchen bekommt!

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Monday, December 24th, 2012
das ausgefüllte adventsprogramm liess den rückzug in den hasliberg erst kurz vor weihnachten zu, so dass wir das “hochfahren” der wohnung relativ schnell in angriff nahmen. zuerst füllten wir die meisenknödel auf. doch irgendwie schienen wir das ettikett falsch gelesen zu haben, es scheint sich um dohlenknödel zu handeln.

regelmässig um die mittagszeit besuchen uns die dohlen und unser knödel wird trotz der harten vogelfutter konkurrenz besucht.

die kiste mit dem weihnachtsschmuck und den schwippbogen befand sich im aufgeräumten keller an seinem plätzchen. bei der dekoration unterstützte zirpa mit vollem einsatz.

der duft der frisch gebackenen lebkuchen füllte auch das treppenhaus und brachte wohl alle nachbarn in weihnachtsstimmung.

das diesjährige lebkuchenhaus hat nicht einfach ein stockwerk mehr, sondern es hat auch ein etwas spezielleres design.

aber auch das noch so spezielle design wird mit zuckergussschnee zusammenzementiert.

rechtzeitig zum fototermin rissen die wolken auf und die sonne strahlte auf das designerhaus – inspiriert von herzog & de meurons vitra design museum.

am 24. dezember erwachten wir bei blauem himmel und waren zeitig auf der skipiste.

die aussicht von hochsträss haut mich jedes mal wieder um, vor allem wenn die pisten dann noch so leer sind – also gleich die kamera gezückt und abgedrückt.

in der balis war nicht allzuviel los, und wir genossen dein weihnachtsnachmittagskaffee im neuen geschirr.

wie immer zu beginn der saison konnten wir von der wunderbaren szenerie nicht genug bekommen und es gab fast an jeder ecke einen fotostop – hier auf dem heimweg.

die weihnachtsfeierlichkeiten im chalet akeley genossen wir traditionell mit gutem essen, vielen geschenken (vor dem essen ausgepackt!) und einem wunderschönen weihnachtsbaum.

lily freute sich sehr über die geschenke – vor allem über die bändeli und das papier, als alles wild im wohnzimmer verteilt auf dem boden lag und so zum perfekten katzenspielplatz wurde.

auch die tage nach weihnachten waren ideal zum skifahren – der schnee herrlich, der himmel meist blau (oder wie hier mit wunderschönen wolkenformationen dekoriert) und die pisten meist erstaunlich leer.

selbst am stephanstag, der traditionellerweise einer der geschäftigsten tage der saison sein soll, waren wir fast alleine auf der piste. die schneebedingungen waren traumhaft und die paar wolken störten nicht weiter auf dem weg vom alpentower nach reuti.

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Saturday, December 15th, 2012
langsam fange ich an, meine vorsätze umzusetzen: gestalterisch tätig zu sein war ein langehegter wunsch – also habe ich mich für einen töpferkurs angemeldet, nachdem ich schon seit jahren an dem schild vorbeifahre und franziska schon seit jahren dort hingeht. frau steiner drückte mir einen klumpen ton in die hand und ich begann ihn in die form zu streicheln. ich war überrascht, dass nach gut 2 stunden bereits soviel geformt war.

am zweiten abend höhlte ich das büsi aus und arbeiete an der kopfform.

am dritten abend war es trocken und ich konnte es mit glasur versehen, so dass es vor weihnachten gebrannt war und es heimkommen durfte. sein plätzchen ist im hasliberg auf dem ofen. mal sehen, vielleicht wird dies mein neues geschäftliches standbein?

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Sunday, December 2nd, 2012
traditionell beginnt die adventszeit mit dem erstadventskranzen bei chrigi daheim. der schnee und die sonne brachte uns so richtig in weihnachtsstimmung.

die gemütliche küche duftete schon von frisch geschnittenen zweigen und frischem tee. um den gemütlichen tisch liessen wir unserer kreativität freien lauf.

bei dani lockten die nüsse auf dem kranz gleich ein eichhörnchen an, welches zwar keine traditionelle weihnachtsfigur ist, aber trotzdem sehr gut passte.

nach getaner arbeit waren einmal mehr einfach alle werke der ausstellung sehr gut gelungen und wurden wir grosszügig verköstigt.

wieder daheim freuten sich die büsis über die spannenden gerüche der kränze. wobei das grosse “reinsitzen” diesmal ausblieb.

nachdem chrigi sich die hand verstauchte, durfte ich als gotti mit ferroccio spazieren gehen. doch erst wurde geputzt und die aufwärmyogaübungen gemacht.

im schnee war es etwas einfacher für mich, da das gras nicht gleich auf dem präsentierteller lag und ich so weniger aufpassen musste. er verhielt sich so lieb, dass ich mich entschloss, die etwas grössere runde zu laufen, es waren ja herrliche bedingungen!

dann hatten wir unser spezielles erlebnis. ferroccio schaute interessiert zu der dame, die 3 pferde spazieren führte und wollte vor lauter faszination weder vor- noch rückwärts laufen. wir machten schön platz, als die drei pferde an uns vorbeigingen, doch dann schlug eines aus in richtung ferroccio. beim ausweichen stolperte er rückwärts über den graben zwischen weg und acker und lag plötzlich auf dem rücken da. wir waren beide sehr erschrocken, fingen uns aber bald wieder und beruhigten uns komplett beim grasen am waldrand. unseren spaziergang beendeten wir ohne weitere folgen.

pünktlich zum samichlaus kam der schnee auch wieder nach zürich und am morgen bot sich folgendes bild:

zwei tage später hat sich die schneedecke vergrössert und wir fühlten uns fast wie im hasliberg.

wir “motivierten” zirpa gleich zu beginn für einen ausflug im schnee, doch irgendwie schien es sie sehr schnell wieder in die wohnung zu ziehen.

pitschi durfte auch ihre schnee-erfahrung machen, doch bei diesem mitleidserweckenden blick musste ich sie gleich wieder an die wärme lassen.

die ausflüge im schnee genoss ich vor allem mit woogie. aufgrund ihrer knieverletzung war spazieren angesagt – in der tollen landschaft bei strahlendem sonnenschein ein wahrer genuss.

woogie schien die ausflüge auch zu geniessen, interessiert schaute sie in der gegend herum.

der fische schnee knirschte unter den hufen und wir wollten kaum mehr umkehren.

die götti/gotti weihnachtsfeier bei mattia und thea war wie immer sehr schön. die kinder freuten sich über den besuch, den weihnachtsbaum und erstaunlicherweise auch über die geschenke

gaby verwöhnte uns einmal mehr kulinarisch und nico, der sommellier, unterstrich den festlichen rahmen mit hochkarätigem wein.

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Friday, November 9th, 2012
der herbst wartet mit sehr schönem wetter auf und seit ich meine tage nicht mehr im büro verbringe, kann ich die sonnentage auch vermehrt geniessen. eine besondere motivation sind die ausflüge mit woogie. so können wir auch neue wege entdecken, selbst wenn wir ab und zu auf dem holzweg landen.

die spaziergänge halten uns beide fit und insbesondere in der kälteren jahreszeit bleiben meine füsse viel wärmer.

bei der ankunft im stall sitzt jeweils ein mehr oder weniger grosses begrüssungskommittee.

das erste zeichen, dass es kälter wird, sind die lebendigen kühlerfiguren, die gleich nach der ankunft von der wärme der motorhaube profitieren.

andere geniessen die sonnenwärme an speziell exponierten plätzchen, hier “fire”, der im winter besonders kuschlig ist.

ein reitweg führt an den gärten von einfamilienhäusern vorbei, auch bei katzenfreunden. hoch zu ross ist man ja sogar etwas höher als die google street view kameras, so dass man einen wunderbaren blick über den gartenzaun werfen und das obligatorische bild für den katzenblog schiessen kann.

eher erstaunt nahm ich die grossen vögel zur kenntnis – das sind doch nicht etwa störche, die den abflug richtung süden verpasst haben….? die jungstörche bei tjark sind ja schon mitte august losgeflogen.

tatsächlich sah ich eine woche später einen weissstorch aus der nähe im feld gemütlich umherschreiten. er wird ja hoffentlich wissen, was er tut und doch noch losfliegen.

kein herbst ohne einen raschelspaziergang im wald. ein spezieller war mit chrigi bei ihr zu hause, wo wir durch die bunten blätter raschelten.

einen besonderen ausblick genoss ich vom hochsitz, der glücklicherweise meinem gewicht stand hielt.

ein besonderer höhepunkt war der ausflug mit meinem gottenpferd feroccio. beim putzen zeigte er mir mit freuden, dass auch er fleissig yoga übt und den herabschauenden hund schon fast perfekt beherrscht. noch einige wochen mehr üben, und er schafft den handstand.

der spaziergang selbst war eher unspektakulär – nach kurzer zeit hatte feroccio erlickt, dass wenn er stehenbleibt, ich meine kamera hervorsuche und ich so abgelenkt bin, dass er ein bisschen fressen kann.

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Friday, October 19th, 2012
Am Donnerstag erreichte ich den Hasliberg am Nachmittag und machte mich gleich auf den weg, um max, Juli, Yasi und Andy zu treffen, die schon ins Bidmi gewandert waren. Während die Kinder den Spielplatz entdeckten, gabs für uns einen apéro. Dann entdeckte Juli ein büsi, welches unglaublich zutraulich war und sich überall streicheln liess und schnurrte.

Natürlich eine perfekte Gelegenheit für Juli, das büsi genauer zu betrachten. sie war sehr vorsichtig beide schienen es sehr zu geniessen.

Das neuste Familienmitglied, Indigo, der Pudel, war auch dabei. da er mit seinen 16 Wochen noch ein Baby ist, darf er noch nicht so viel laufen und wurde gerade an schwierigen stellen getragen.

Auf dem Heimweg genossen wir die wunderschöne abendstimmung.

Nach dem doch eher anstrengenden heimweg durch den sonnenuntergang stärkten wir uns uns mit Pasta, damit wir für den folgenden Tag auch fit waren. Mit dem bähnli ging’s hoch in die mägisalp, wo wir den muggenstutzweg wanderten.

Von Beginn an hatten wir eine traumhafte Aussicht auf die Berge, insbesondere die eiger nordwand.

Auf verschiedenen Stationen waren die Plätze aus dem Buch gekennzeichnet, z.b der Unterschlupf von muggenstutz und lindello.

Besondere Faszination ging von der tannzapfentröchni aus und bei der feuerstelle gab es grosse fliegenpilze.

Dann kamen wir schon zur Feuerstelle und max bestand darauf, sein eigenes Feuer anzuzünden. Obwohl wir die Glut des nachbarsfeuers gerne genutzt hätten, waren wir im Nachhinein froh, denn der Wind blies so stark, dass das Holz sehr schnell niederbrannte.

Aber erst noch die Vorbereitung der cervelats, die die Jungs schön Einschnitten.

Das Wetter war fantastisch, sobald der Wind weg war, begannen wir zu schwitzen. Auch hatte es nicht allzuviele andere Familien unterwegs, so dass wir grosse Strecken in unserem eigenen Tempo gehen konnten.

Beim käseverkauf gabs noch etwas frischen Käse.

Indigo benahm sich beispielhaft, und schien den Tag auch zu geniessen. Und in dem licht konnte ich sogar ein Portrait des schwarzen Hundes machen, wo man die konturen erkennen kann.

Müde und glücklich erreichten wir das bergbeizli, wo es sogar warm genug für ein glace war – das büsi vom Vortag war jedoch nicht hier, so dass sich max und Juli auf dem Spielplatz vergnügten, bis wir den Heimweg antraten. Obwohl die wanderung nicht besonders weit war, war Ich richtig müde und genoss den Sonnenuntergang auf dem Balkon.
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Sunday, April 8th, 2012
der ostersonntag überraschte uns mit einer frischen schneedecke und wir freuten uns einmal mehr über den 4×4 antrieb des autos.

der zauberwald sah fast noch unberührt aus mit der frischen zuckerschicht. doch schon beim eindrehen auf die brünigstrasse wurde uns klar, dass einige andere verkehrsteilnehmende von den wetterverhältnissen überrascht wurden und trotz sommerreifen unterwegs waren – somit steckten wir ca 1h im stau.

doch für einmal durfte ich zu spät kommen und der geschenketisch war fast zu schön, um sich ans auspacken zu machen.

doch dann siegte die neugier und freude – also ich werde in der nächsten zeit sehr elegant betascht aussehen und selbstgemachte pasta wird auf dem speiseplan sein. ebenso werde ich öfters mit dominique unterwegs sein, um die tollen gutscheine einzulösen.

wie zu erwarten, war lily überzeugt, dass die geschenke von der falschen geöffnet wurde und schaute nach, ob nicht doch noch etwas für sie übrig war.

natürlich gabs dann auch ein gläschen prosecco zum frühstück.

das reichlich gedeckte brunchbuffet liess keine wünsche offen, ausser dass die kalorien vom körper ignoriert würden.

natürlich haben wir viel zu viel gegessen, doch ausser dominique traute sich niemand in den schnee.

und plötzlich ist da diese zahl im schnee – wobei mir nicht ganz klar ist, was das bedeuten soll.

beim schokokuchen war zum glück keine zahl drauf, so dass ich mich voll dem sorgenlosen genuss widmen konnte.

auf dem heimweg schaute schon die sonne raus, und wir konnten dem stop beim aussichtspunkt sowie dem einfangen der stimmung nicht widerstehen.

die fahrt durch den zauberwald liess mein herz höher schlagen, so schön strahlte die sonne durch die frisch verschneiten bäume.

Wir fühlten uns wie im wintermärchen, wäre es um die weihnachtszeit, würden wir hinter jeder kurve aschenbrödel und seine drei nüsse erwarten.

den rest des tages genossen wir noch die ruhe und die wärmenden sonnenstrahlen.

den letzten skitag der saison genossen wir mit frischem schnee, einigen wolken und kaum anderen leuten auf der piste. ich kann mich an keine saison erinnern, wo wir am letzten tag noch die sunshine piste bei so tollen schneeverhältnissen fahren konnten.

und dann, auf dem rückweg, das war schon wieder diese zahl – scheint mich irgendwie zu verfolgen und jeder versuch, sich davor zu verstecken scheint zu scheitern….

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Thursday, January 26th, 2012
Von quito flogen wir zur zwischenlandung nach guayaquil. Leider war quito noch immer in den wolken, so dass uns der blick auf die hohen vulkane erneut verwehrt blieb, doch wir sahen in die wohnungen, da der flughafen wirklich mitten in der stadt liegt.

beim anflug auf guayaquil sahen wir grosse überschwemmte gebiete.

Der beim weiterflug konnten wir aus der luft die schachbrettartige stadtstruktur sehr gut erkennen – und natürlich fotografieren.

nach ca 1000km meer tauchte die erste insel auf – besonders schön der vorgelagerte felsen.

beim anflug auf san christobal gabs die ersten fotos von oben, obwohl die insel landschaftsmässig relativ langweilig ausssah, doch wir erkannten schon kleinere strände.

Nach der landung in puerto baquerizo moreno gings zu fuss über das rollfeld und für mich ging ein traum in erfüllung.

Im stadtzentrum von pto. baquerizo moreno angekommen organisierten wir uns das bett für die nacht – natürlich mit aussicht aufs meer.

Erfreut fragten wir die hotelmitarbeiterin, ob es am strand etwas ausserhalb auch seehunde gäbe, und ihre antwort war ein entnervtes „jaaaa!“. wir hörten schon vom balkon die ersten seehunde bellen und beim ersten blick ins wasser sahen wir sie auch schon darin tummeln. Von unserem restaurant aus erblickten wir einen seehund, der gerade in ein becken mit einem modell von galapagos tauchte.

Auf dem weg zum strand spazierten wir der marina entlang und schraken zurück, als uns plötzlich ein heiseres bellen darauf hinwies, dass wir fast auf einen seehund getreten wären, der sich unter einer bank räkelte.

dann überquerten wir einen teil des hafens – und auch hier mussten wir aufpassen, genügend abstand zu den seelöwen zu halten.

das letzte stück war ein kleiner fussweg durchs gebüsch – wir fühlten uns wie pioniere!

Am strand selbst waren wir völlig überrumpelt von den eindrücken – da lag eine seehundekolonie mit vielen jungtieren am strand, während der bulle im wasser patroullierte.

einige waren auch wach und wir konnten die tiere in ihrer für unser auge ungewohnten bewegung beobachten.

Goldig lagen die kleinen wie paniert in reih und glied im sand, fast wie eine art kinderkrippe.

Auch konnte man relativ nahe an ihnen vorbeigehen, ohne dass sie sich auch nur bewegten. wenn wir glück hatten, schauten sie uns neugierig an.

Überwältigt von dieser szenerie setzten wir uns an ein freies schattenplätzchen – ganz am ende des strandes, die anderen waren bereits von seelöwen besetzt. Während wir die aussicht genossen, kamen lava echsen und einige vögel ganz nahe vorbei, doch wir schienen sie nicht weiter zu stören.

Ich brauchte erst noch etwas akklimatisation, doch dani wagte sich dann ins wasser.

total paradiesisch, wie nahe wir den tieren kommen konnten, ohne dass sie sich von uns gestört fühlten.

überzeugt haben mich dann die seehunde, die sich spielerisch vom strand mit den wellen ins meer rollen liessen – und ich tat es ihnen anschliessend gleich. der unterschied lag darin, dass ich den ganzen badeanzug voller sand hatte.

Aus unserer ecke wurden wir auch zeugen einer taufe – ein langes, weisses gewand kennzeichnete den priester, der vorgängig noch in fussballkleidern die wassertemperatur testete. Auch die täuflinge wurden in weisse gewänder gehüllt, bevor sie nach einem ritual vom priester ins wasster getaucht wurden.

Die untergehende sonne tauchte den strand in warmes licht und genau in diesem moment begann der akku der kamera rot zu blinken. Also knipsten wir, bis die batterie endgültig den geist aufgab und wir zumindest einige eindrücke festhalten konnten.

Der Spaziergang am Abend am Pier entlang war filmreif: die seelöwen schienen die stadt besetzt zu halten – sie lagen nicht nur am strand, sondern auch auf dem fussweg. Aus der kirche der tempelritter hörten wir verzweifeltes beten, was wir beinahe als bitte für den abzug der seelöwen interpretierten, denn was für uns exotisch und lustig erscheint, muss für die bewohner mit der zeit etwas mühsam sein.

Das abendessen gabs auf der terasse, feiner fisch mit mango sauce, und wir waren positiv überrascht, dass keine seelöwen unter dem tisch um reste bettelten – doch sie bestimmten die hintergrundgeräusche.

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Sunday, January 22nd, 2012
wir wachten in unserem palast in mitten in der altstadt von quito auf und machten uns auf die suche nach frühstück, was an einem Sonntag gar nicht so einfach war, vor allem, wenn man die frühstücksgewohnheiten eines landes nicht kennt. Doch die wunderschönen gebäude lenkten uns gut ab vom hunger, und die madonna auf der semmel passte auf, dass uns nichts passiert.

etwas überrascht waren wir von der eher tiefen temperatur – hatten wir es doch bei den vorbereitungen verpasst, den wetterbericht zu lesen. der blick auf die umliegenden berge blieb uns leider durch wolken versperrt, doch wir waren fasziniert von der pracht und dem guten zustand der bauten.

die meisten häuserfronten erschienen eher kleinteilig, doch wenn eine türe offen war, da eröffnete sich eine neue welt mit prachtvollen hinterhöfen. Ein beispiel war die alte universität, in deren innenhof ein wunderschöner garten versteckt war.

darin konnten wir auch ein modell des neuen flughafens sehen, dessen fertigstellung sich dem anschein nach jedes jahr um 12-14 monate nach hinten verzögert. Die verwendeten modellflugzeuge schienen spenden der fluglinien zu sein – swiss schien bei ihrer namensänderung ein neues flugzeug aus dem marketing budget zu sponsorn, die modelle der ehemaligen ddr fluglinie interflug stammten wohl eher aus deren nachlass. Die dekoration des leitwerks hingegen war eher von der deutschen bundeswehr inspiriert.

dann fanden wir auf unserer entdeckungsreise ein kleines lokal, welches neben frischen säften auch churros servierte. Nicht alle fruchtbezeichnungen auf spanisch waren eindeutig, so dass der inhaber uns geduldig die früchte beschrieb. Resultat: papaya saft und cassis shake.

wir hatten ein fenster zur stadt und wenn auch der eine verkäufer von handyschutzabdeckungen seine ware lautstark und etwas eintönig anbot, genossen wir die blicke aufs strassenleben.

sehr verbreitet waren die friseurgeschäfte, wo man sich für USD 2.50 die haare schneiden lassen konnte – und sonntag schien ein idealer tag dazu zu sein, es waren fast die einzigen geschäfte, die offen hatten.

ein weiteres lukratives geschäftsfeld baute sich vor den türen der kirchen auf: kerzen, rosenkränze und andere devotionalien wurden feilgeboten.

und die kirchen waren zahlreich, fast an jedem platz fand sich eine – mal mit und mal ohne kloster, so dass wir uns beschränken mussten, damit wir auch noch andere teile der altstadt entdecken konnten – natürlich auch mit kirchen im blickfeld.

ein besonderer glücksgriff war das zweite gotteshaus – genauso verschnörkelt wie die aussenseite war die gesammte kirche von innen. Alles mit gold und ornamenten verziert – die 160 jahre bauzeit waren durchaus nachvollziehbar.

im innern durfte man leider keine bilder machen, doch der blick durch die geöffnete türe gibt einen kleinen einblick in die üppigkeit – schon fast zuviel – halt der höhepunkt des barock in lateinamerika.

auf dem platz vor dem präsidentenpalast spielte musik und es lebte richtig. Etwas verwirrt war ich durch die durchmischung der leute – einerseits einheimische in westlichen kleidern mit traditionellen elementen, auf der anderen seite umgekehrt. Auch scheint Sonntag ein familientag zu sein, wir haben sehr viele kinder gesehen, allerdings ohne kinderwagen, die kleinsten wurden entweder getragen oder auf den rücken gebunden, die etwas grösseren liefen schon selbst.

die wunderbaren bauten im kolonialstil liessen uns immer wieder auf den auslöser drücken, doch so richtig lässt sich die atmosphäre nicht einfangen.

leider waren unsere durchaus schmutzigen wanderschuhe nicht geeignet, um sie professionell putzen zu lassen – gerne hätten wir unter dem bogen eine zeitung gelesen!

unser spaziergang führte uns quer durch die altstadt und immer neue blickwinkel ergaben sich durch die häuserzeilen.

als erfrischung zwischendurch erstanden wir eine kokosnuss, vom verkäufer frisch geschält und mit einem loch und strohhalm versehen – der perfekte snack, den wir uns im park schmecken liessen.

am ende der altstadt erblickten wir auch überreste eines modernisierungsversuches – das gebäude links schien gar nicht so alt, aber war bereits verriegelt uns schien unbewohnt – und das an einer zentralen lage.

der reiseführer empfahl ein restaurant mit blick über die stadt gleich auf dem nächsten hügel, hier im hintergrund zu sehen.

während wir uns eigentlich problemlos in der ebene bewegten, bemerkten wir die höhenlage, als wir die treppe richtung restaurant in angriff nahmen. Bereits nach 5 stufen war ich völlig ausser atem – und wirklich nicht nur wegen meiner verbesserungswürdigen kondition. dies zwang uns zur langsamkeit und einigen foto pausen auf dem weg.

das restaurant war uns sofort sympathisch. Nicht nur wegen der aussicht, sondern wegen den beiden katzen, die hier zu wohnen schienen und sich spielend über und unter den stühlen und tischen jagten. Die eine beobachteten wir gleich zu beginn, wie sie sich an einem schlafenden hund vorbeischlich und sich dann fotogen für uns hinsetzte.

der ausblick war herrlich – auch wenn nach oben durch die wolken getrübt.

bei schönem wetter sollte man von hier den schneebedeckten cotopaxi sehen – doch die wolken versperrten hartnäckig die sicht.

die 5 bananen pancakes mit baumnüssen waren im nu verputzt, wir liessen uns auch nicht durch den strömenden regen oder die etwas unerwartet kühlen temperaturen ablenken.

auf dem rückweg gönnten wir uns ein taxi bis zur basilica – also 3 kirchen mussten es schon sein!

die dunkeln wolken liessen das gebäude richtiggehend erstrahlen, auch sonst war es eine spezielle stimmung

innerhalb der basilica war es weniger spektakulär – abgesehen von den wunderschönen fenstern gab es wenig dekoration – die wurde wohl schon alle für die San Jose Kirche aufgebraucht. Die Uhrwerke auf den türmen benötigen wohl bald mal wieder eine revision – beide zeigten eine andere zeit – auch anders als auf unserer uhr.

auf dem spaziergang zurück zum hotel passierten wir eines der empfohlenen restaurants mit dachblick – wo wir nach einer kurzen pause unser traditionel ecuadorianisches abendessen bestellten: Ziegengulasch. Aus irgendeinem grund war es jedoch nicht erlaubt, am Sonntag nach 16h alkohol zu verkaufen, so dass es anstelle des weines einen frischen saft gab.

die aussicht war wunderschön, und nach unserer extensiven wanderung erkannten wir auch viele gebäude wieder, zum beispiel die basilica.

von der wegen regens gesperrten dachterasse erblickten wir auch die altstadt mit dem präsidentenpalast und der benebelten madonna. nach einem kurzen fotostop bemerkten wir, dass wir die letzten gäste waren und machten uns auf den weg zum hotel.

ein kurzer absacker in der hotelbar (guanabana (“ochsenherzapfel”) und cassissaft – alkoholfrei) sanken wir ins bett.

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Wednesday, December 28th, 2011
eigentlich wollte ich am 20. dezember mit dem zug in den hasliberg, doch nachdem ich schon 1.5 stunden von zürich nach baden benötigte, fuhr ich mit dem auto – nichts desto trotz stoppte ich kurz beim brünig, um mir ein bild der situation zu machen.

die tage vor weihnachten vergingen im flugund ich hatte endlich zeit, mal wieder zum coiffeur zu gehen. Irgendwie schien ich mich nicht ganz klar ausgedrückt zu haben, denn meine frisur erinnerte eher an ein zebra – passend zum zebra-mohrenkopf.

an heiligabend wurden wir bei mama richtig verwöhnt. dieses jahr gibts leider keine bilder des brennenden weihnachtsbaumes, dem geschenkpapierberg (mit lily, die geschenkbänder jagt), wunderschönen dessert und gemütlicher atmosphäre. mit dem schlitten fuhren wir nach hause. am ersten weihnachtsfeiertag wachten wir auf – frischer schnee, strahlender sonnenschein – was will man mehr?

ja, richtig – man will kurze schlangen vor den liften…

..und leere, frisch präparierte pisten. somit genossen wir den tag in vollen zügen auf der piste.

eigentlich erwarteten wir, dass am stephanstag viele leute dem ruf der berge folgen würden, doch anscheinend riefen sie nicht laut genug. wir hörten sie und waren schon früh in der bahn. die häuser sind in den letzten jahren ziemlich nachgedunkelt und kommen im schnee schön zur geltung.

gegen mittag war der schnee noch immer herrlich pulvrig und die pisten herrlich leer, auch auf hobühl. und das fehlende nebelmeer könnte ein grund für die leeren pisten sein.

nach einem kurzen zwischenstop in der neuen “balis” beiz waren wir auch schon wieder auf der piste – sonnenexpress – mit traumhafter weitsicht.

die schneemassen glitzerten in der sonne und bei jedem hügel stellte sich die frage, ob sich darunter wohl ein haus verbirgt.

am 27. dezember versuchten viele leute dem nebelmeer zu entfliehen, so dass wir die sonne auf dem balkon genossen. pitschi schien die ruhe sehr zu geniessen, und war in kuschelstimmung auf dem balkon geländer.

nachdem sie sich nicht entscheiden konnte, wen von uns sie jetzt gerade kuscheln möchte, lief sie von einem zum anderen. viel weiter raus als auf dem balkon rumlaufen konnten die büsis wegen dem vielen schnee nicht, doch das schien kein problem zu sein.

kurz vor sonnenuntergang machten wir uns auf den weg nach luzern - und aus der garage sahen wir die schöne sonnenuntergangsstimmung.

in luzern genossen wir die winterliche atmosphäre und den kinofilm. Da der film keine pause hatte, gabs halt das gasparini glacé anschliessend.

wir genossen die erholsame weihnachtszeit in vollen zügen und freuen uns schon auf den gemütlichen jahresausklang mit unseren gästen!
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Saturday, November 5th, 2011
der herbst 2011 zeigt sich von seiner bunten seite – und das nicht nur zu hause.

also stellten wir den heutigen spaziergang richtung brünig unter das thema herbstfarben und waren erstaunt, wie gross die vielfalt der farben in der natur auf dieser höhe anfang november noch ist.

wobei die blühenden astern haben schon eher überrascht.

zugegeben, für gewisse farbige objekte ist nicht die nur natur verantworltich (und das ist gut so)

die baummarkierungen sind auch nicht gerade sehr natürlich, doch die kombination pink-moosgrün hat schon ihren charme.

eher klassisch, aber trotzdem unerwartet für november das zarte hellgrün des sauerklees – gemischt mit laub, das beweist, dass sich dieses bild nicht vom frühling rübergeschmuggelt hat.

nicht nur farben, auch verschiedene muster passten in die bilder kategorie.

farbenpracht hält sich hier zwar in grenzen, aber immerhin, das blau des gletschers ist sichtbar.

und auch wenn schwarz an sich keine farbe ist – das rot im hintergrund und das objekt haben immer einen “katzenblog-joker” – insbesondere, wenn sogar bei einer schwarzen katze die konturen erkennbar sind – eher ein schwieriges unterfangen.

die kühe schienen sich sichtlich über etwas abwechslung zu freuen und bis auf eine strömten alle zu uns, liessen sich sogar streicheln, trotz der leuchtenden jacke.

auch die kamera beäugten sie neugierig, ganz ohne berührungsängste.

und das sind dann die ergebnisse – wunderbare kuhaugen!

herbst ohne blätter geht ja gar nicht – und daher einige impressionen




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Sunday, August 7th, 2011
trotz regenwolken begaben wir uns nach skansen, dem schwedischen äquivalent vom ballenberg, der aber auch einen zoo mit fokus auf skandinavische tiere beherbergt. gleich zu beginn ging für mich ein wunsch in erfüllung: wir konnten durch ein gehege mit lemuren gehen (ok, nicht gerade skandinavisch, aber das war mir definitv egal!).

Die tiere hatten sich auf der sichtplattform zum gruppenkuscheln zusammengefunden – war irgendwie schwierig zu sehen, welcher schwanz zu welchem kopf gehörte.

es hatte nicht viele andere leute, so dass wir die tiere in ruhe und von nahem beobachten konnten. gerade, als dani fragen wollte, wieviele denn in dem knäuel wären, gabs ein lautes geräusch und weckte alle- zählen definitiv einfacher!

die pflegerin war auch anwesend, mit einem wasserspray bewaffnet, um allfällige angriffe auf handtaschen abzuwehren. auch erläuterte sie uns, dass die tiere durch den regen irritiert seien, und sich daher so zusammenkuscheln.

die pflegerin erzählte uns auch, dass es nicht selbstverständlich sei, dass die gruppe sich menschen gegenüber so distanziert verhält, dass sie öfters von besuchern höre, dass die kattas in anderen schwedischen zoos auf die leute springen. wir hätten ja zu gerne ein bild mit einem auf der schulter geschossen, aber wir begnügten uns mit nah-aufnahmen und versuchten rauszukriegen, wo wir denn das nächste mal hingehen müssten – leider ohne erfolg.

wir nutzten die gelegenheit, um unsere fotochips vollzuknipsen mit verschiedenen nahaufnahmen der putzigen tierchen.

doch das regenwetter schien auch müde zu machen, nicht nur die kattas, sondern

auch die bewohner des reptilienhauses litten unter müdigkeit.

die grüne schlange war schon eingeschlafen und somit ein ideales übungsobjekt fürs fotografieren durch die scheibe.

ansonsten erwischten wir die fütterungszeit der schildkröten, die erstaunlich schnell unterwegs waren, wohlwissend, dass sie nicht die einzigen salat-fresser im terarium sind.

wobei hörnchen durchaus auch alleine essen kann

kaum waren wir wieder draussen, schüttete es wie aus kübeln, so dass wir in pellerinen investierten und irgendwie wie die pinguine aussahen.

zum trocknen begaben wir uns ins familienrestaurant, dessen möblierung irgendwie an IKEA erinnerte – und so wars der perfekte ort um kötbullar zu essen – aber richtige!

trocken und frisch gestärkt gings zum aussengehege, wo wir die bären im bad antraffen – kuschlig, nicht?

doch ein bär schien irgendwie nervös und wollte mit den anderen spielen, die aber eher im chilling-mode waren. irgendwann nervte er björn so, dass sie zu spielen begannen.

der schaukampf war total unterhaltsam und wir vergassen den regen ziemlich schnell und schlossen wetten ab. gewisse griffe erinnerten irgendwie ans schwingen oder judo, einfach mit wasser statt sägemehl.

natürlich verbrachten wir wieder viel mehr zeit als geplant im zoo, so dass wir aufgrund der langen warteschlange vor dem vasa museum den besuch des schiffes aufs nächste mal verschoben und dafür ein glacé im nordischen museum einnahmen. definitiv ein schöner ausflug, hoffentlich auf bald wieder!
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Monday, August 1st, 2011
zum schweizerischen nationalfeiertag lud patricia zum gemeinsamen cervelat grillen am nachmittag. das wetter war ausnahmsweise schön und wir genossen die zeit im garten, auch linus und tweety waren immer in der nähe, so dass sich eine fotosession anerbot, was jedoch nicht so einfach war, da linus extrem kuschelbedürftig schien und kaum brachte man die kamera auf augenhöhe in position, lief er auf den fotografen zu um streicheleinheiten abzuholen. hier eines der wenigen bilder auf dem er nicht quer durchs bild läuft und vom fokus nicht eingefangen werden konnte.

tweety hingegen benahm sich mehr lady-like und posierte wie ein profi im gras mit hübschem hintergrund, dass das einzige problem war, den fokus nicht vom gras ablenken zu lassen.

und wie es sich für einen nationalfeiertag gehört, haben wir etwas über die schweizer nationalhymne und das schweizerlied gelernt und sie auch gesungen – andrea war eindeutig die erste stimme, denn sie kannte nicht nur den text sondern konnte (im gegensatz zu mir) auch die melodie erkennbar singen.

beim eindunkeln sassen wir dann schon auf der terasse und genossen das feuerwerk der nachbarn mit einem glas rotwein und sinierten über die schweiz. wie immer am 2. august erinnere ich mich an meine kindheit, wo wir jeweils früh aufstanden um draussen nach fallschirmchen zu suchen, was nicht immer von erfolg gekrönt war. daher war ich erfreut, dass ein unversehrtes fallschirmchen auf unserer terasse gelandet ist – auch wenn ich leider keine zeit hatte, lange damit zu spielen, da die arbeit rief.

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Sunday, May 15th, 2011
nach meiner rückkehr aus den usa wurde ich freundlich begrüsst und pitschi zeigte mir auch deutlich, dass sie das nächste mal durchaus auch mitkommen würde, wenn sie etwas bequemer als in dem doofen transportkoffer reisen könnte.

ein faules wochenende im hasliberg ist definitiv ein passendes mittel um den jet-lag zu bekämpfen und das wetter war so gruuusig, dass wir es kaum vor die haustüre schafften – doch in zeiten des internets, kommt die welt ja zu uns ins wohnzimmer.

es war auch gar nicht nötig, die warme wohnung zu verlassen, denn die hauptanlässe fanden vor unserem fenster stat, zum beispiel der alpaufzug.

in unserer tagesplanung wurden wir bestärkt, als am sonntag nachmittag plötzlich dicke schneeflocken vom himmel fielen.

nach einiger zeit wurden wir schon etwas nervös, denn die winterreifen waren schon länger ausgewechselt und der schnee blieb sogar auf der strasse leicht liegen.

auch zirpa und pitschi waren nicht scharf auf eine erkundungstour und genossen den faulen tag sichtlich.

dies liess sich auch am kuschelbedürfnis ablesen, pitschi wollte kaum mehr von danis schultern.

sichtlich erholt und ausgeschlafen starteten wir die neue woche im tal.
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