start der wandersaison

zugegeben – der start in die wandersaison ist in diesem jahr etwas spät, doch wir fanden einen perfekten samstag dafür. der weg zum ausgangspunkt führte uns auf die grimsel passhöhe und wir waren beileibe nicht die einzigen auf der malerischen strecke. wobei die schafe sich einen strategisch geschickten rastplatz aussuchten, wo sie alles im blick hatten.

die panoramastrasse oberaar ist eine „einbahnstrasse auf zeit“, d.h. die fahrtrichtung wird anhand der uhrzeit festgelegt. die wartezeit auf die volle stunde verbrachten wir auf der passhöhe mit einem ersten picknick im gras, der ausblick kann sich wirklich sehen lassen!

pünktlich zur vollen stunde schaltete die ampel auf grün.

bei jeder kurve wurde uns immer klarer, dass es einerseits eine gute idee ist, die strasse nur „einbahnmässig“ befahren zu lassen, andererseits dass sie die bezeichnung „panoramastrasse“ total verdient.

die wanderung führte erst über die staumauer und dann dem see entlang richtung gletscher.

nach etwas mehr als einer stunde erreichten wir das andere ende des sees.

der gletscher hat sich leider schon etwas vom see-ende zurückgezogen und am fuss sieht er nicht gerade „anmächelig“ aus, sondern mit steinen und geröll zugeschüttet, aber trotzdem, ein gletscher!!!!

hier das gipfelbild mit dame

die ausgeschliffenen steine boten eine bequeme liegemöglichkeit, so dass wir einfach etwas die sonne und die natur genossen.

der ausgangspunkt des spaziergangs war noch sichtbar, ennet dem see.

natürlich auch noch ein bild mit uns beiden vor dem see.

auf dem rückweg stand die sonne schon tief und tauchte alles in wunderbares licht – der see glitzerte, die blumen leuchteten und ausser 3 indischen touristen war niemand anders mehr unterwegs.

niemand? oh, da muss ich mich korrigieren. etwa eine viertelstunde, nachdem dani bemerkte, dass er noch nie ein murmeltier in freier wildbahn gesehen hatte, hörten wir pfiffe und gleich vor uns auf dem weg bewegte sich etwas. beim genaueren hinschauen, entdeckten wir auf dem stein in der wiese ein erstes murmeli.

das zweite rannte dann schnell vom weg auch zum stein und übernahm den wachposten.

weiter unten am see sahen wir sogar noch ein grosses und ein kleines am kuscheln. also wenn das kein beweis ist, dass in den bergen, wo man näher beim himmel ist, die wünsche schneller erhört und erfüllt werden!

zurück gings dann wieder über die panoramastrasse, deren ausblick auch in die andere richtung imposant war.

ein kurzer blick zurückzur kleinen oase.

auf dem grimselpass haben sich die schafe in der zwischenzeit aus der kurve befreit und stellten sich malerisch vor das panorama – und liessen sich geduldig von all den paparazzi ablichten. wir warten noch auf die gagen-forderung!

auf dem rückweg hatten wir beim grimselhospiz einmal mehr kein glück, so dass wir direkt heim fuhren und den rest des sonnenunterganges von da genossen.