ankunft auf dem boot

Am Freitag morgen beschafften wir noch die letzten utensilien und dann besuchten wir nochmals unseren strand, in der hoffnung auf seelöwenportraits. Erstaunt nahmen wir zur kenntnis, dass der strand bei ebbe etwas anders aussah.

Die anzahl der tiere war viel kleiner als abends zuvor und sie liessen sich wieder nicht von uns stören beim schlafen.

oder sie posierten freundlich für die kamera, mit genügend zeit, das bild scharf zu stellen.

wir wurden mit einem kleinen boot aufs schiff gebracht und konnten so die hauptstadt von der meerseite sehen – unser hotel prominent in der mitte, das weisse haus mit dem türkis dach.

Zum Mittagessen waren wir an bord der la pinta, die grosszügige kabine hatten wir schnell bezogen – eines der grossen, rechteckigen fenster in der mitte ist unseres!

Die erkundungstour auf dem schiff beinhaltete auch das intensive studium der route – es stand also cerro brujo auf dem nachmittagsprogramm!

Dann gings los zum ersten ausflug nach cerro brujo – dem Hexenhut – ein halber vulkankrater. Mit schlauchbooten wurden wir zum strand gefahren und von dort aus watschelten wir ins wasser zum schnorcheln. Leider war aufgrund des hohen wellengangs die sicht sehr schlecht, so dass man kaum etwas sehen konnte.

Doch die unterwasserkamera mit fischauge lieferte einige spannende bilder von über wasser.

Zwar waren wir mit spiegelreflexkamera bewaffnet, doch der strand hatte nur wenige seelöwen, die friedlich vor sich hin dösten.

obwohl wir ja schon einige bilder hatten, wir konnten nicht immer widerstehen.

Auch hier konnte man sehr nahe zu den seelöwen hin, so dass ich die zeit für eine makro-betrachtung nutzte. Anscheinend schien auch er über die 2m abstands-regel informiert zu sein, und machte mich freundlich darauf aufmerksam.

der strand bot einen schönen blick auf die „la pinta“ und den „kicker’s rock“, den wir schon aus dem flugzeug gesehen hatten.

Nach dem eher enttäuschenden schnorchelausflug wurden wir mit einem eindrücklichen sonnenuntergang beim „kicker rock“ belohnt.

nach dem abendessen konnten wir von deck aus die seelöwen beim jagen beobachten. Fliegende fische suchten das licht und flohen in richtung boot, wo bereits weitere seelöwen warteten. Es war faszinierend zu sehen, wie die grossen säugetiere in einem moment eher träge im wasser herumplanschten und in der nächsten sekunde pfeilschnell einem fisch hinterher jagten. Bei den fischen konnten wir richtig die flügel sehen. Auch eine Meeresschildkröte war ab und zu im licht zu erkennen. Bilder gibt’s leider keine, die den qualitätsstandards des katzenblog standgehalten hätten – zu wenig licht und zu viel bewegung sind keine guten voraussetzungen.