genovesa island – prince philipp’s steps

der letzte ausflug führte uns zur anderen seite des kraters. als erstesgabs eine kleine rundfahrt mit den schlauchbooten, auf denen wir die galapagos seebären sehen konnten – sehr ähnlich zu den seelöwen, aber doch anders.

die insel war voll bevölkert mit vögeln – im gegensatz zum morgen-stop waren hier vor allem fregattvögel und nasca tölpel anzutreffen. doch gleich in der luft sahen wir noch einen tropenvogel und erwischten ihn so mehr oder weniger fokussiert.

obwohl er etwas grösser ist, brauchten wir unzählige versuche, um einen fliegenden fregattvogel gekonnt ins bild zu setzen, hier noch mit der fast voll aufgeblasenen kehle.

dann wurden wir noch zeuge eines balzrituals – der fregattvogel gab sich alle mühe, mit tanz, laut und leuchtend rotem luftballon eine der herumfliegenden fretaggvögelinnen anzulocken, doch leider blieb sein rufen ungehört.

weiter auf dem pfad sahen wir eine eule und konnten sie beobachten, wie sie einen kleinen vogel erbeutete.

wie bestellt flog sie dann in unsere nähe, so dass wir alle unsere kameras zückten und versuchten, das bestmögliche bild zu schiessen.

es brauchte einige anläufe, doch auf einem foto ist sie wirklich gut zu erkennen und schaut sogar richtung kamera – wobei der schatten auf dem gesicht schon ein kleiner schönheitsfehler ist.

der weitere weg führte durch das vogelparadies schlechthin – fasziniert hat mich auch das friedliche miteinander der vögel, also auf dem gleichen baum konnte man mehrere arten gleichzeitig sehen.

natürlich gabs auch hier die obligate spottdrossel im grossformat.

ein wunderbares bild hat uns tom zur verfügung gestellt – tölpel vor mond.

die nasca tölpel waren zahlreich vertreten und wie immer ohne scheu vor uns.

das obligate portrait aus der nähe.

zwar ist der balztanz der nasca tölpel optisch nicht so auffällig wie bei den fregattvögeln, doch akkustisch steht er ihnen in nichts nach. und wie wir in einem dokumentarfilm gelernt hattenekommt das weibchen ein stein als „verlobungsgeschenk“, und sobald es dies annimmt, ist alles klar.

das verlobungsgeschenk ist der erste baustein für das nest des nachwuchses. die nester sind schön kreisförmig auf dem boden gebaut, teilweise sogar mitten auf dem weg – doch die zahlreichen wanderer scheinen die werdenden mütter nicht aus der ruhe zu bringen.

an dieser stelle verzichten wir auf die bilder des nachwuchses, die sind ja schon im vorhergehenden artikel enthalten. kurz vor der rückkehr aufs boot posierten wir für ein letztes bild im paradies.

der abstieg zur landestelle ist definitiv etwas steil, so dass wir die schwimmwesten sicherheitshalber schon vorher anzogen.

und dann gings zurück zum schiff zum abendessen – schade, dass wir schon wieder aus dem paradies abreisen müssen, doch die erholung (und die gesunde gesichtsfarbe) hält hoffentlich noch lange an.