lesendes winterwochenende in zürich

schon seit wochen freuten wir uns auf das „zürich liest!“ wochenende. für chrigi, nadine und mich begann es am freitag abend im tram mit der darbietung von ralf schlatter mit michael wernli. im extratram fuhren wir durch die dunkle stadt während ralf seine gedichte rezitierte und michael mit der gitarre einen klangteppich darunter und darüber legte. nach der obligaten bratwurst beim sternen waren die beiden künstler mit der signierstunde fertig und sie hatten zeit für einen absacker im odeon.

am samstag reizte uns tagsüber keine veranstaltung so richtig, so dass wir erst gegen abend zu helmut kuhns vorstellung seiner „gehwegschäden“ in die stadt fuhren. das buch handelt von berlin und das thema eigentlich interessant, wobei wir den eindruck hatten, dass die moderatorin irgendwie beweisen wollte, dass sie das buch auch wirklich gelesen hatte und auch sonst sehr viel wusste über berlin. das machte das gespräch dann irgendwie mühsam.

gestärkt mit einem tee mit honig flätzten wir uns im kino xenix ins sofa für die präsentation von guido mingels‘ buch aus den besten tagi-magazin reportagen. interessant waren nicht nur die hintergründe der einzelnen berichte zu erfahren, sondern auch dass der autor inzwischen in berlin wohnt und so die texte nochmals in einem anderen blickwinkel zu betrachten. das buch steht nun signiert bei uns im bücherregal.

am sonntag morgen waren wir im odeon zu gast, wo die macher der kolumne „dialektisch“ vom tagi aus dem zweiten band vorlasen. dies war unser geburtstagsgeschenk für patricia und wir genossen die gemütliche runde.

das wochenende bestand nicht nur aus literatur, zürich bekam den ersten schnee der saison. die wintersachen waren noch gut versteckt, so dass die  handschuhe unauffindbar waren.

doch dani liess sich nicht davon abbringen, einen schneemann zu bauen.

glücklicherweise hatten wir karrotten daheim und auch der regenschirm aus korea half dem schneemann, sich vor dem schneefall zu schützen.

auch sonst waren wir sehr produktiv. die ca 30kg äpfel von werner mussten ja haltbar gemacht werden. wir setzten verschiedene ideen um. in ringe geschnitten und aufgereiht….

…den backofen in einen dörromat verwandelt und fertig sind die öpfelringli.

mit patricia tauschten wir apfelmusrezepte aus und kochten einige gläser ein. den grossteil füllte ich jedoch in portionen zum tiefkühlen – ich freue mich schon auf die blutwurst dazu!

mehrere kg wurden auch zu apfelhefestreuselkuchen verarbeitet  – ganz gesund mit dinkel mehl. und nein, wir haben nicht alle selbst gegessen, wir fanden dankbare abnehmer in unserem freundeskreis.