pre-weihnachtsmarkt leipzig

frühmorgens begann die reise und dani und ich trafen uns am Frankfurter Flughafen, um von dort gemeinsam zu unserem spontanwochenende nach Leipzig zu fliegen. Der Anflug über die Stadt im Sonnenschein war wohl ein extra Bonus für uns.

Die langen Schatten der Bäume bildeten ein malerisches Szenario.

Während dani sich noch im Hotelzimmer zur Arbeit zurückzog, machte ich mich auf in den Zoo, um die Sonnenstrahlen dort zu geniessen und wu rede gleich zu Beginn von den Flamingos begrüsst. ( scheint fast eine zoologische Gesetzmässigkeit zu sein, dass die bunten Vögel in der Nähe des Eingangs zu finden sind)

Bei der Afrika Savanne bereute ich, die grosse Kamera nicht mitgenommen zu haben, die Strausse hatten Goldene Umrisse von der speziellen Sonneneinstrahlung, mit der kleinen Kamera nicht ganz so schön eingefangen.

Erst jetzt wurde mir bewusst, dass wohl meine lieblings Giraffen zu dieser Jahreszeit eher im Stall als draussen sein würden, doch ich hatte Glück und das für den Leipziger Zoo typische Potpourri an verschiedenen Tieren tummelte sich auf der riesigen Wiese.

Erstaunlicherweise waren auch die Erdmännchen aktiv, und eines posierte wunderschön auf dem termietenhügel (ok, ich glaube, es arbeitete eher als Wachmann als als Fotomodell, aber das ist ja in diesem fall das gleiche)

Sogar die Löwin war im Aussengehege unterwegs und ihre Fehlfarbe war perfekt auf den herbstlich gefärbten Baum abgestimmt.

Die Tigermama ruhte sich gerade aus während die kleinen Wild herumtollten und fotografisch nicht einzufangen waren.

Sogar die Elefanten waren draussen anzutreffen – wobei diese sich die tiefen Temperaturen nicht gewohnt sein sollten….

Dann begab ich mich ins Gondwanaland, die tropenhalle – dort konnte ich mich wieder auffwärmen und die feuchte Luft würde meiner Erkältung gut tun. ich passierte beim eingang die verschiedenen wassertanks und die langhalsschildkröte posierte schön für ein bild.

nach einer stärkung im restaurant, der kurzen bootsfahrt ohne grosse tiersichtungen (ich hatte nicht mehr in erinnerung, dass diese eher für kinder als denn für tierbeobachter passt) gabs einen besuch auf der affeninsel mit den süssen totenkopfäffchen, die einfach um die besucher herumtollen.

am späteren nachmittag trafen wir gabi und horst zur besichtigung ihrer neuen büros im neubau der uni leipzig – der umzug fand endlich statt, obwohl die letzten bagger noch vor der haustüre stehen.

wir verloren uns fast etwas in der riesigen eingangshalle.

von den oberen stöcken entdeckten wir ganz neue blickwinkel, hier das audimax von oben.

während die fassade von aussen sehr spannend wirkt, kam es uns bei den innenräumen eher unglücklich vor. beim vorlesungssaal der mathematiker im obersten stock wirken die fenster noch speziell, doch bei kleineren räumen und büros ist es dann eher kompliziert.

den abend genossen wir im krystallpalast variete theater – wir ergatterten noch kurzfristig tickets und genossen einen bezaubernden abend.  (während der vorstellung war fotografieren nicht erlaubt, daher ein vorhangbild)

Wir schliefen lange am samstag und genossen das spätstück am samstag etwas ausserhalb vom zentrum im traditionsreichen cafe grundmann, komplett im art deco stil.

doch nicht nur die einrichtung erfreute uns, auch das a la carte frühstück überzeugte uns voll und ganz. der ausgang führte an der kuchentheke vorbei und wir kamen nicht daran vorbei, ohne für den nachmittagskaffee eine kleine beilage mitzunehmen.

auf dem rückweg in die stadt stoppten wir bei der bibliotheca albertina, die 1543 zur bibiliothek wurde. nach der bombardierung im zweiten weltkrieg war sie lange ihrem schicksal überlassen und wurde von 1994-2002 wiederaufgebaut. diese treppe war zu beginn der restaurierung komplett mit bäumen zugewachsen – leider habe ich kein bild davon gefunden.

der lesesaal im ehemaligen innenhof ist eine sehenswürdigkeit an sich.

machdem der weihnachtsmarkt seine tore noch nicht geöffnet hatte, fiel der traditionelle glühweinbummel aus und durch kaffe und kuchen mit anschliessendem abendessen bei gabi und horst würdig ersetzt.

gut gefüttert machten wir uns zur ausverkauften audio invasion im gewandhaus und bekamen noch tickets an der abendkasse, wenn auch nicht für das hauptkonzert.

zu beginn waren noch alle hallen leer, doch dann füllten sie sich. das gewandhaus verwandelte sich in einen riesigen club mit verschiedenen bühnen.

gleich zu beginn sahen wir auch gold panda – mit einem speziellen blickwinkel.

allerdings bemerkte ich, dass ich keine 25 mehr bin und wurde zunehmend müde, so dass wir die acts um 3h nicht mehr sahen. nachdem unser hotel ja gleich auf der anderen strassenseite lag, war der heimweg extrem kurz.

am sonntag morgen trafen wir gabi und horst nochmals kurz für einen spaziergang im park und einen kaffee.

anschliessend pilgerten wir ins grassi museum, wo wir gerade noch vor dem abräumen des brunch buffets zwei plätzchen bekamen. frisch gestärkt erkundeten wir das museum und hatten bei den mongolen eine kleine privatführung von einem sicherheitsmann, der uns die ausgestellten stücke näher brachte.

dann war das wochenende für mich schon wieder vorbei – dani konnte noch den sonntag abend mit „tatort“ bei horns erben  anhängen – wir freuen uns schon auf den nächsten besuch, wahrscheinlich zur buchmesse!