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wir beenden unsere reise, wo wir sie angefangen haben – in bangkok, im riverside hotel, bei der khao san road. wir genossen die vertraute umgebung und genossen beim frühstück den blick auf das strassengeschehen – wobei die katze des restaurants einen noch besseren platz hatte als wir.

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nachdem meine seidentücher, die ich vor 20 jahren gekauft habe, endgültig auseinanderfallen, suchen wir einen schneider für neue. doch die preise sind weit über unseren vorstellungen. dank meiner tasche aus myanmar geben sich die verkäufer als.burmesen zu erkennen. wir verstehen endlich den sinn des handelns, dass es um ein gespräch geht. wir gehen mit stoff aus dem laden und suchen uns eine näherin. die dame sitzt elegant gekleidet am strassenrand und macht uns einen unschlagbaren preisvorschlag – so macht es doch mehr spass, die arbeit direkt zu vergeben, ohne die grossen margen für den schneider. so zahlen wir weniger als 1/4 des ersten preisangebotes.

doch nicht nur beim schneider, auch sonst erregt meine tasche (oder der longyi) aus myanmar aufmerksamkeit – ein strahlendes lächeln oder ein fröhliches „mingalaba!“ und die burmesen „outen“ sich. der strahlende sparschweinverkäufer schien ein thai zu sein, aber das angebot war faszinierend.

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am abend flannierten wir durch den nachtmarkt und suchten nach souvenirs, doch irgendwie verkauften alle stände die gleichen sachen, so dass wir gar keine lust mehr zum einkaufen. also schlenderten wir durch die strasse. viele mitarbeiter von striplokalen präsentierten ihr „menu“ der kunststücke der damen – wir wagten uns gewisse punkte gar nicht vorzustellen.  ein schöner abschluss der asia reise, auch wenn wir schlussendlich die extratasche für einkäufe vergeblich mitgeschleppt hatten – erinnerungen und bilder brauchen nicht so viel physikalischen platz.

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