„zürcher gschnätzlets isch ettiketteschwindel“

In der mittagspause machte ich mich auf die suche nach den alte schooggechärzli um peter in seinem kostüm zu sehen. wir trafen uns vor dem restaurant und gingen zusammen mit der schneiderin zum treffpunkt – doch die kreuzung des corteges, der hier in zwei richtungen lief, war durchaus anspruchsvoll!

strassenüberquerung

Peter brauchte 3 personen, die ihm beim anziehen des riesigen kopfes halfen – der unirektor von basel in einem chinesischen kostüm.

mit peter

dann hiess es yystoh! und die alte schooggechärzli reihten sich in den cortege ein.

abmarsch

auf dem rückweg ins büro traf ich unzählige fotomotive, doch ich musste mich etwas beeilen, aber ganz widerstehen konnte ich auch nicht.

stilleben

nach der arbeit holte ich dani vom badischen bahnhof ab und auf dem weg zur innenstadt wateten wir durch haufenweise konfetti, teilweise knöcheltief – fasziniert beobachteten wir die verschiedenen farbschattierungen, welche fliessend ineinander übergingen.

konfettischlacht

im fauteul hatten wir tolle plätze und die verschiedenen schnitzelbänggler lösten sich pausenlos ab – und trugen ihre verse vor – wir verloren fast den überblick. den anfang machten die wäägwyyser:

„in Blocher’s Rahmdääfeli do het’s kai Rahm din
Gwüssi Lüt – tribdas offebar in wahnsinn.
was uns no meh – stöört – bi däm zürcher gsindel:
au „zürcher gschnätzlets“ – isch ettiketteschwindel!“

wäägwyyser

auch ein „alter bekannter“ von giacobbo/müller kam vorbei, de spitzbueb. wir waren fasziniert, wie die gleichen themen in so unterschiedlichen, kreativen arten auf die schippe genommen wurden – immer wieder neu kombiniert und auf einen anderen aspekt hingewiesen.

spitzbueb

am ende lagen die zedel der über 13 gäste zum mitnehmen auf – eine gute vorlage, um den basler dialekt etwas zu vertiefen. ein toller abend und wir hoffen, nächstes jahr wieder dabei zu sein!

Zeedel