letzter tag in nagoya

am morgen fuhr mich der shinkansen in etwas mehr als 90 min von tokyo nach nagoya. als ich den ticketpreis von über CHF 100 sah, war mir sofort klar, wieso jeder uns ausländer um den japan rail pass beneidet. auf der anderen seite ist es ja verglichen mit den schweizer bahnpreisen nich immer völig im rahmen.

shinkansenunterwegs verabschiedete sich fuji-san im schönsten licht und ganz ohne wolken.

fuji-sanin nagoya gönnte ich mir ein  taxi zum hotel und freute mich erst, über die coole ausstattung. Als der fahrer dann jedoch überhaupt nicht wusste, wohin und mit laufendem taximeter leute nach den weg fragte, war ich das erste mal genervt in japan.

taxigepäck abgeworfen, somit gings zum einkaufen. nagano ist perfekt dafür: alle wichtigen läden da, in fussdistanz. Aber als erstes lief ich in ein friseursalon – der haarschnitt stand noch auf dem programm! Erst wurden die haare gewaschen und dan  legte top stylistin Miku Hand an. Bei der kasse war ich etwas überrascht – anstelle des kostenvoranschlages von gut 3’700 yen wollten sie nur 2’500 yen, also gut chf 25.- – ich hatte ein richtig schlechtes gewissen.

friseurindann brauchte ich eine stärkung.  das kleine restaurant hatte keine englische karte und ich bekam das menü mit tempura. Sehr, sehr fein! nach dem kurzstop im uniqlo schlenderte ich weiter und sah es – ein latte macchiato mit 3D katze! danach hatte ich schon die ganze zeit gesucht. die barrista freute sich sichtlich, als ich ihr werk freudig aus jedem winkel abknipste.

katzenkaffeeetwas weiter vorne war die einkaufsmeile mit der winkekatze, an die ich mich noch vom letzten besuch erinnere. Hier wurde ich fündig – es hatte viele kimono läden, sogar ein second hand shop. Ein wahres Paradies und meine tasche wurde immer schwerer.

maneki neko

schon brach der abend an, also zeit fürs abendessen. das restaurant sah von aussen sehr edel aus.

restaurantich fand ein plätzchen an der bar, perfekte unterhaltung durch die kochshow der küchen crew.

reise durch japanmeine wahl fiel auf das etwas teurere menü „reise durch japan“ – für 2’400 yen (gut CHF 25.-) aber komplett im rahmen.

empfehlung des chefsdrei herren neben mir sprachen mich an, sie seien aus nagoya und das restaurant sei super. ich erklärte mein konzept mit der beratung durch das restaurant bei der menüwahl. narürlich machten wir noch ein foto zusammen, bzw. der fisch-koch kann auch fotografieren.

meine freundenachdem die herren sich verabschiedeten, stellte mir der koch eine muschel (die vorher noch im becken vor mir schwamm) hin – ein geschenk der drei herren – also ihre empfehlung. Da konnte ich mich nicht einmal mehr bedanken!

osusumeauf dem weg zurück ins hotel investierte ich in eine fussreflexzonen massage und genoss den blick aufs nächtliche nagoya – einmal mehr faszinierend war einer der vielen pachinko paläste – kaum nachzuvollziehen, dass diese so einen grossen andrang haben. mit dem kofferpacken endete mein abend – und meine reise durch dieses faszinierende land mit so vielen ecken und freundlichen menschen. hoffentlich ergibt sich bald wleder eine gelegenheit!

pachinko