schneesport im februar

obwohl der februar der kürzeste monat ist, hielt er viele besondere erlebnisse bereit – die muskalischen highlights haben sogar einen eigenen eintrag erhalten. das wetter war so schön, dass der schnee bei uns ums haus sich schnell wieder verabschiedete.

schneeschmelze sportlich gesehen betraten wir neuland, indem wir als vorbereitung auf grönland an einem schönen samstag langlaufskier mieteten und im bidmi auf die frischpräparierte loipe gingen.

loipedas kann ja nicht so schwer sein, wenn man so oft alpin ski fährt und mitte der neunziger war ich ja in norwegen und da ging es ganz gut. soweit der plan.

passt!die erste hälfte der ersten runde lief ganz gut, die kleine anhöhe rauf war dann doch etwas anstrengender als gedacht.

langlauflustig wurde es bei dem weg nach unten und der kurve. so schlimm sah sie nicht aus, aber wir küssten bei den ersten beiden runden den schnee. nach drei runden hatten wir auch langsam genug, es war doch sehr anstrengend und auf jeden fall müssen wir an der technik arbeiten, so einfach geht das nicht.

und jetzt runter!ein besondres sportliches highlight war der tiefschneekurs mit herbert. am freitag hatte es geschneit und der samstag begrüsste uns mit sonnenschein – nix wie raus!

morgenstundherbert lud uns zum skikurs im tiefschnee ein – die hänge waren noch unberührt und mit etwas überwindung fuhren wir runter.

pulverschneewir hatten den perfekten instruktor – das level steigerte sich bei jeder fahrt und selbst als gewisse hänge schon zerfahren waren, fanden wir immer noch eine möglichkeit für eine linie. dies lag unter anderem auch daran, dass wir ökonomisch fuhren, bei parallelfahrten hält der schnee länger.

vorgabemit herbert als vorfahrer komnten wir uns voll auf den schnee und unsere fähigkeiten konzentrieren – wobei ich sicher drei mal den schnee richtig küsste – so weich fällt man auf der piste nicht!

geht doch!unsere kondition war ziemlich schnell aufgebraucht, da das tiefschneefahren sehr viel kraft braucht. somit ein perfekter tag, um das fondue auf der gummenalp zu geniessen.

belohnungsfondueselbstverständlich fuhren wir auch „normal“ ski, also frühmorgens mit der ersten bahn hochfahren, die braunen hänge anschauen und sich auf die erste abfahrt mit dem sonnenexpress freuen.

schneesituationin dem moment, wenn man auf der frischpräparierten piste oben auf hochsträss steht, ist alles vergessen und ungute gedanken werden während der rasanten fahrt einfach weggeweht.

morgenstund