dschungeltempel

wohl am bekanntesten sind fotografien der sogenannten dschungeltempel, bei denen die bäume und kraft der natur sichtbar sind. somit haben wir einen fotoausflug mit diesem thema gebucht, damit wir die wunderschönen elemente auch etwas spannender festhalten können.

ta prohm

ta prohm ist der inbegriff des dschungeltempels. viele bäume zeigen noch, wie andere tempel vor aufnahme der restaurierungsarbeiten aussahen. die französischen experten entschieden zu beginn der aufnahme der restaurierungsarbeiten, ihn so zu lassen.

20130816-IMG_4532_550D

allerdings ist es eine gratwanderung, da er ja auch vor weiterem zerfall geschützt werden soll. gewisse wurzelformationen sind jedoch auf jeder postkarte zu sehen.

20130821-IMG_6072_550D

doch so malerisch die wurzeln aussehen, die zerstörungskraft ist gewaltig – auf der rechten seite des baums ist das dach am zusammenfallen.

20130815-IMG_4024_550D

wir besuchten ihn erst mit dem fotokurs, ansonsten haetten wir wohl alle bilder doppelt gemacht.

20130815-IMG_4022_550D

gleich nach sonnenaufgang traten wir ein, und wir hörten die geräusche des dschungels – vögel, grillen und sogar affen.

20130821-IMG_6089_550D

auch hier sorgten unzählige damen in ihren grünen t-shirts für ordnung und sauberkeit – die pfade wurden pünktlich für die ersten busladungen sauber gewischt.

20130821-IMG_6103_550D

der detailreichtum war auch hier nicht mehr in der vollen pracht zu sehen, aber noch immer beeindruckend nach 800 jahren.

20130821-IMG_6112_550D

in jeder blickrichtung warteten kunstvolle steinmetzarbeiten auf die geneigten betrachter – und ich hatte fast ein schlechtes gewissen gegenüber den arbeitern, wenn ich die figuren nach einiger zeit nicht mehr so aufmerksam betrachtete.

20130821-IMG_6092_550D

die vegetation gestaltete die ein- und ausblicke speziell.

20130821-IMG_6128_550D

der zwiespalt zwischen bewahren und erhalten ist bestimmt schwierig – ein weiteres, schönes gesicht – fast verdeckt von der baumwurzel.

20130821-IMG_6124_550D

die dekorative wirkung der baumwurzeln ist unumstritten.

20130815-IMG_4032_550D

hier sind sie in einer wagrechten position.

20130815-IMG_4083_550D

auch andere besucher können das bild aufwerten.

20130821-IMG_6142_550D

und da zu unserer besuchszeit um 6:30h noch fast keine anderen touristen dort waren, mussten wir halt selbst als modell hinhalten.

20130821-IMG_6064_550D

die bäume vermitteln zumindest einen kleinen eindruck von der grösse der bauwerke.

20130816-IMG_4547_550D

die ruinen verharrten in den unmöglichsten positionen, die säulen scheinen gerade in diesem moment umzukippen.

20130815-IMG_4053_550D

doch auch bei ta prohm sind restaurierungsarbeiten im gange.

20130815-IMG_4054_550D

ausser vor einigen grossen baumwurzeln oder einsturzgefährdeten gebäuseteilen gab es keine absperrungen, für den idealen foto-winkel konnten wir unser «kletterziegenmodul» gut einsetzen.

20130816-IMG_5097_S100

die «making of» bilder sind dann auch schon wieder sehenswert, da die grössenverhältnisse ersichtlich sind.

der beste Winkel

und hier das ergebnis – wobei der geneigte leser wahrscheinlich bei den vielen bildern gar keinen unterschied mehr erkennt, daher dies ist das letzte von ta prohm – wer mehr sehen möchte, darf sich bei uns zum kaffee anmelden.

20130816-IMG_5100_S100

ta nei

ta nei ist ein kleiner tempel, den wir auf der karte übersehen hätten, wären wir nicht mit elliott, dem fotografen unterwegs gewesen.

20130815-IMG_4162_550D

ein tempel mehr, der von vielen bäumen umarmt wird.

20130815-IMG_4149_550D

im gegensatz zu bagan, wo die bevölkerung aus der tempelanlage umgesiedelt wurde, ist angkor nach wie vor sehr bewohnt. so gibt es bei jedem tempel kinder, die ihre zeit im tempel mit spielen und betteln verbringen, anstatt in die schule zu gehen. bei ta nei waren es zwei süsse jungs, die sich immer ins bild stellten – was wir natürlich schamlos ausnutzten.

20130815-IMG_4111_550D

andere besucher gab es nicht, obwohl der kleine tempel nahe an der hauptroute liegt.

20130815-IMG_4136_550D

hier kommt sehr schön der laterit (roter stein, meist basis für die tempel) und der sandstein (für die dekorativen elemente) zur geltung.

20130815-IMG_4103_550D

wir fühlten uns einmal mehr wie kinder auf dem abenteuerspielplatz und entdeckten immer wieder neue blickwinkel.

20130815-IMG_4114_550D

gewisse details müssen auch aus der nähe betrachtet werden, hier erweckt ein kunstvolles spinnennetz danis volle aufmerksamkeit.

20130815-IMG_4140_550D

beng melea

beng melea liegt ca 1h fahrt von siem reap weg und ist bekannt aus dem film «zwei brüder». er ist im reiseführer noch als «unentdeckt» taxiert und bei der ankunft sahen wir als erstes einen grossen haufen trümmer, auf denen kinder spielten.

20130818-IMG_5300_550D

doch irgendwie scheinen auch andere gruppen die etwas «einsameren» tempel zu suchen, so dass es sehr schwierig war, diesen eindruch auch auf den bildern zu wahren. es fühlte sich an wie ein jump-and-run spiel, überall kletterten kinder und touristen auf den trümmern umher.

20130818-IMG_5452_S100

unser guide zeigte uns den «entdeckerpfad» während er sich um die nicht-fotografen kümmerte, damit wir auch genügend zeit hatten, den richtigen winkel zu finden, was gar nicht immer so einfach war.

20130818-IMG_5443_S100

wir erwarteten auf unserer «tour» hinter jeder ecke eine böse fee, welche den verwunschen tempel gegen eine seele wieder befreien würde.

20130818-IMG_5361_550D

wie es sich für einen richtigen dschungeltempel gehört, umarmen auch hier die würgefeigen die steine.

20130818-IMG_5438_S100

die bäume schienen aus den steinblöcken rauszuwachsen.

20130818-IMG_5406_550D

die asiatische reisegruppe vor uns hat die damen kichernd abgelichtet und ihr reiseleiter wies mich auf die brüste der mittleren figur hin – die die dame gerade hochzupressen scheint.

20130818-IMG_5403_550D

der tempel erinnert an ein gigantisches puzzle. ich wage gar nicht daran zu denken, wie schwierig es für die behörden ist, die restaurationen zu priorisieren.

20130818-IMG_5332_550D

wir können uns gar nicht vorstellen, wie das ganze ausgesehen hatte, als es fertiggestellt war, bzw. wieviele arbeitsstunden aufgewendet wurden. nur schon der erhalt der anlagen, geschweige denn der aufbau, muss unsummen verschlingen.

20130818-IMG_5337_550D

auch in diesem tempel war selbstverständlich ein wassergraben – er funktionniert auch heute noch mit dem regenwasser und das springen von block zu block trainiert den gleichgewichtssinn.

20130818-IMG_5467_S100

entlang der mauer suchten wir wieder den ausgang – und an dieser stelle war nicht ganz klar, in welche richtung es weitergehen sollte – die moose wiesen nach vorne rechts über den steinhaufen.

20130818-IMG_5447_S100

die sonnenstrahlen brachten die details zum leuchten – kaum zu glauben, wie diese verzierten steinblöcke einfach so herumlagen – doch bei der riesigen menge gehören die noch kunstvolleren stücke zur priorität.

20130818-IMG_5318_550D

aber auch grössere blöcke liegen einfach im steingewirr.

20130818-IMG_5343_550D

von einem höheren punkt blickten wir über den tempel – oder besser das tempel – puzzle.

20130818-IMG_5327_550D

balance war definitiv gefragt bei unserer tour!

20130818-IMG_5377_550D

und zum abschluss noch ein suchbild mit dani.

20130818-IMG_5395_550D

ta som

das bekannteste an ta som ist das hinterste tor, da sich dort eine würgefeige malerisch angeschmiegt hat und dem grossen gesicht eine art frisur verleihen soll. allerdings scheint die feige gewachsen zu sein, denn das gesicht konnten wir gar nicht mehr erkennen. es ist eine sackgasse und gleich hinter dem tor hat es eine kleine wasserfläche und wir fühlten uns wie in einem dorf.

20130831-102302.jpg

frauen und kinder waren am waschen und spielen und eine riesoge menge an kindern wartete unzer dem tor auf kunden für ihre armbänder und postkarten.

20130817-IMG_4962_550D

wir fühlten uns wie in ihrem badezimmer.

20130830-095411.jpg

 

für ein bild ohne kinder brauchten wir eine strategie. dani stand auf die seite des tores und lenkte die kinder ab.

20131124-200104.jpg

ich ging mit der kamera in position und voila, hier ist das bild ohne menschen.

20130817-IMG_4956_550D