von der weltspitze zum haus am see

obwohl die weitsicht nicht 100%ig perfekt war, gings heute morgen auf den CN-Tower, der mit 553m seit september 2007 nicht mehr das höchste gebäude der welt, sondern nur noch der höchste fernsehturm der welt ist. interessanterweise waren wir fast die einzigen besucher zu dieser zeit, so dass wir nicht nur die aussicht in alle richtungen geniessen konnten, sondern auch auf den fotos keine anderen leute zu sehen sind.

vom obersten punkt sieht man von oben auf den „korb“ der aus dieser perspektive bereits sehr klein wirkt – ist ja auch 30m weiter unten gelegen.

auf der unteren ebene des „korbes“ ist ein stück des bodens aus glas – nachdem ich mich am besten mit geschlossenen augen darauf bewegte (es geht dann ja schon etwas weit nach unten!!!) und das foto gelungen war, beobachtete ich mit freuden die kinder, die anscheinend mit ähnlichen problemen kämpften wie ich.

nach diesem schreck brauchten wir erstmal eine stärkung – und die kulisse erlaubt mal wieder ein hochformat bild für den katzenblog:

punkt halb eins holte uns alex am hotel ab und wir fuhren richtung norden nach haliburton, um die nächsten paar tage in seiner „hütte“ zu verbringen.

während der gut dreistündigen fahrt konnten wir sehen, wie sich die landschaft verändert, vom fruchtbaren flachland zur kanadischen platte, die mit seen in allen grössen und formen übersät ist.

den kurzen zwischenstop legten wir bei „costco“ ein – einer supermarktkette in kanada, die so ähnlich aufgebaut ist wie der cc in der schweiz. und nachdem in nordamerika einfach alles grösser ist, beeindruckte auch hier die grösse der auswahl und der packungen, zum beispiel die wand mit den ipods.

bei alex angekommen habe ich das wort „hütte“ neu definiert: ein dreistöckiges haus mit ca 5 zimmern kann ich wirklich nicht guten gewissens als „cottage“ bezeichnen. nach dem von alex‘ kumpels vorbereiteten abendessen waren die mücken bald weg und wir entzündeten ein lagerfeuer im garten, gleich vor dem see. die stille war fast hörbar, bzw. wir konnten beinahe die gespräche der nachbarn auf der anderen seeseite wort für wort mithören.

ausgeräuchert und müde fielen wir ins bett – damit wir mit genügend schlaf die nächsten abenteuer in angriff nehmen können!