geschlossener weihnachtsmarkt in brno

Monday, 28. November 2011 – 8:45 pm

nach einer kurzweiligen fahrt von wien (dieses mal mit vignette für die tschechische autobahn) erreichten wir mein lieblingshotel - ein umgebauter stadtpalast in brno - fantastische kombination von alt und neu.

die details sind voll durchdacht und es sieht einfach edel aus.

nach dem abendessen spazierten wir durch den leider schon geschlossenen weihnachtsmarkt und auf dem hauptplatz strahlte der weihnachtsbaum und die krippe.

die lebensgrossen krippenfiguren aus holz waren schön beleuchtet und das pferd hielt geduldig hin, als ich auf ihm balancierte - schade, waren die stände schon geschlossen!

gut erholt gings am anderen tag für die treffen zu unseren büros auf dem alten fabrikgelände - strahlend blauer himmel und warmes herbstlicht lockten zum fotografieren.

vom chaos zur ordnung

Sunday, 27. November 2011 – 5:17 pm

am ersten advent ist es ja schon tradition, dass wir bei chrigi chranzen und somit ordnung ins chaos bringen - einerseits eine ideale gelegenheit, um abzuschalten, andererseits die vielen zweige und pflanzen mehr oder weniger ordentlich zu kränzen zu binden. also perfekt für unser projekt, an den wochenenden mehr mit den händen zu machen.

die neuentdeckung in diesem jahr sind getrocknete hortensien, so wie sie in vielen öffentlichen gärten herumsteht….. nächstes jahr wird andrea sie mitbringen, da sie den ganzen garten voll haben und ich so niemanden zum beschädigen von öffentlichem eigentum anstiften muss.

und als beweis, dass wir die kränze wirklich selbst gemacht haben, hier die schmutzigen hände - mit meister propper sauber geschrubbt.

danach schlemmten wir tonnenweise frische waffeln mit  selbstgemachtem apfelmus und vanillesauce - vielen dank für den erholsamen nachmittag!

konzertabende

Saturday, 26. November 2011 – 5:07 pm

eher kurzfristig erstanden wir karten für annett louisan in zürich und wir schafften es gerade noch auf die letze minute. das konzert war ideal, um den alltag hinter sich zu lassen und runterzukommen - einfach perfekt.

obwohl ich eigentlich nur wenige ihrer songs kannte, tauchte ich voll ein und war beeindruckt von der sängerin - unter anderem auch davon, wie sie mit diesen unglaublich hohen absätzen laufen konnte.

noch spontaner entschieden wir uns für den besuch des konzertes von kutti mc mit stephan eicher und waren erstaunt, dass überhaupt noch tickets verfügbar waren. gleich zu beginn schwebte ein zeppellin in fischform über dem publikum und wurde in die performance einbezogen.

ich konnte kaum glauben, stephan eicher so nahe zu sehen. die akkustik war leider so schlecht, dass das hörerlebnis nicht ganz so beeindruckend war.

dass nicht nur kutti mc ein improvisationstalent ist, zeigten die beiden bei der “wunschrunde”, bei der aus einem wort/thema durch zuruf aus dem publikum spontan ein song entstand. so besangen sie einen einsamen landjäger im kühlschrank, der gerne gegessen würde und am schluss durch eine metamorphose auf der bühne stand.

zum schluss wurden alle instrumente abgekoppelt und die 5 musiker spazierten singend durch das publikum zur bar für einen drink.

und ich wäre ja achtlos an ihm vorbeigestürmt, aber dani erblickte stephan gleich neben dem ausgang. doch bevor ich ihn ansprechen konnte, hatte ihn eine andere dame vollgelabert, so dass er sich eher entnervt zurückzog.

flughafen bei nacht

Wednesday, 16. November 2011 – 7:40 pm

heute abend war fotokurs angesagt. leider konnte dani kurzfristig nicht teilnehmen, so dass ich mich alleine, warm eingepackt, zur fotoschule machte. mit kamera und stativ bewaffnet wurden wir durch die sicherheitskontrollen geschleust, fuhren ins dock e und standen dann plötzlich vor den flugzeugen. irgendwie war ich etwas überfordert mit der technik der kamera, so dass ich einige zeit brauchte, um in stimmung zu kommen. zum glück bewegte sich das erste objekt nicht, so dass ich mich aufs bild und den ausschnitt konzentrieren konnte.

als zweiten schritt erwischte ich die kombination aus stand und bewegung.

danach wurden wir vom bus abgeholt und er fuhr uns ans ende der piste 14, wo wir die flieger beim landen erwischten. es war nicht ganz einfach, einen guten winkel zu finden und der nebel liess das licht irgendwie verschwommen wirken.

bei der startpiste fühlte ich mich langsam etwas wohler und schaffte es tatsächlich, rechtzeitig auf den knopf zu drücken für eine schöne lichtspur quer durchs bild.

irgendwie war es zu kalt und zu hektisch, so dass mir die muse/ideen fehlten, andere bilder zu schiessen. doch eine andere kursteilnehmerin brachte mich auf die idee, picasso zu spielen:

ein spannender ausflug, viel zu schnell vorbei, doch ich hoffe, dass ich die ideen für die nacht-fotografie bei nächster gelegenheit anwenden kann.

lichtblicke

Saturday, 12. November 2011 – 8:42 pm

ein prächtiger herbsttag lockte uns zum spazieren - dieses mal nur kurz, da wir schon spät unterwegs waren. doch die sonne stand gerade so schön tief, dass die kamera nicht lange in der tasche blieb.

die schatten verwandelten die landschaft.

nach dem letzten wochenende, als wir doch einige blühende pflanzen sahen, hätte es uns nicht erstaunen sollen, um diese zeit noch eine “pusteblume” zu finden  - vor dem blauen himmel ein schönes fotomotiv.

wobei - ein doppelt schönes fotomotiv!

wieder daheim blickten wir einmal mehr auf das nebelmeer und fühlten uns glücklich und privilegiert, den sonnenuntergang an so einem wunderbaren ort geniessen zu dürfen.

der richtige moment, um einmal mehr eine schöne abendstimmung einzufangen, hier mit fokus auf die axalp.

den rest des abends genossen wir vor dem kamin (jaaaaa! endlich geliefert - und nun brennt er auch richtig schön - was lange währt wird endlich gut.)

herbstblätter und farben

Saturday, 5. November 2011 – 8:58 pm

der herbst 2011 zeigt sich von seiner bunten seite - und das nicht nur zu hause.

also stellten wir den heutigen spaziergang richtung brünig unter das thema herbstfarben und waren erstaunt, wie gross die vielfalt der farben in der natur auf dieser höhe anfang november noch ist.

wobei die blühenden astern haben schon eher überrascht.

zugegeben, für gewisse farbige objekte ist nicht die nur natur verantworltich (und das ist gut so)

die baummarkierungen sind auch nicht gerade sehr natürlich, doch die kombination pink-moosgrün hat schon ihren charme.

eher klassisch, aber trotzdem unerwartet für november das zarte hellgrün des sauerklees - gemischt mit laub, das beweist, dass sich dieses bild nicht vom frühling rübergeschmuggelt hat.

nicht nur farben, auch verschiedene muster passten in die bilder kategorie.

farbenpracht hält sich hier zwar in grenzen, aber immerhin, das blau des gletschers ist sichtbar.

und auch wenn schwarz an sich keine farbe ist - das rot im hintergrund und das objekt haben immer einen “katzenblog-joker” - insbesondere, wenn sogar bei einer schwarzen katze die konturen erkennbar sind - eher ein schwieriges unterfangen.

die kühe schienen sich sichtlich über etwas abwechslung zu freuen und bis auf eine strömten alle zu uns, liessen sich sogar streicheln, trotz der leuchtenden jacke.

auch die kamera beäugten sie neugierig, ganz ohne berührungsängste.

und das sind dann die ergebnisse - wunderbare kuhaugen!

herbst ohne blätter geht ja gar nicht - und daher einige impressionen

zürich liest

Saturday, 29. October 2011 – 8:30 am

nach einer langen zeit unter der nebeldecke wählten wir den etwas längeren weg über den pfannenstil - und tatsächlich, mit genügend distanz zur stadt und etwas in der höhe, die sonne strahlte in wunderbarem herbstlicht.

somit gabs zuerst ein frühstück, und dann eine pause mit sonnenbad, um die vitamin d produktion anzuregen.

das licht war herrlich und die sonnenblumen strahlten mit den bunten wäldern um die wette.

kurz vor 14h stiegen wir ins tram ein, um endo anaconda und seinen walterfahrten zu lauschen. die tiefe stimme faszinierte - unzählige male auf cd singen gehört, und jetzt plötzlich in einem anderen rahmen am lesen.

die lesung beinhaltete auch ein weiteres highlight - sie fand nämlich im tram 4 statt und wir fuhren die neue zürich-west strecke vor ihrer offiziellen eröffnung. wobei die fahrt durch das eher brachliegende industriegebiet die frage aufwarf, ob es denn hier wirklich eine neue tramlinie braucht? bei 10 und 12 wurden immerhin grosse wohngebiete erschlossen und zusammengehängt.

die fahrt dauerte weniger lang als ursprünglich geplant, so dass wir es gerade noch schafften, die letzten plätze bei der 15h lesung von “dialektisch” zu ergattern, eine sammlung der kolumnen aus dem tagesanzeiger, die schweizerdeutsche worte aufnimmt und ihre bedeutung im alltag aufzeigt.

die fenster im cabaret voltaire boten einen spannenden blick nach draussen, doch dies ist keine einseitige sichtweise.

danach schlenderten wir erstmal durch die stadt und genossen das herrliche wetter, welches mittlerweile auch in Zürich angekommen war.

und da in zürich ja die “occupy-bewegung” aktiv ist, haben wir sogar einen aktivisten vor dem Postomat getroffen, der freundlicherweise für ein bild auf der besetzten bank posierte.

nach einer bratwurst nahmen wir in der buchhandlung orell füssli platz, auf dem podium 3 zürcher krimi autorinnen und ein vertreter der stadtpolizei, der die geschichten mit erfahrungen aus der praxis verglich, und die schwierigkeit, für autoren überhaupt zu erfahren, was denn die “richtige” polizeiarbeit ausmacht.

mit zwei handsignierten krimis im gepäck machten wir uns auf den heimweg.

tori amos in luzern

Monday, 24. October 2011 – 8:29 pm

heute abend erfreute uns tori amos mit zwei violinisten, einem cellisten und einem bassisten - das kkl war daher der perfekte rahmen.

wie immer faszinierend, wie sie auf zwei tasteninstrumenten gleichzeitig spielt - und dies in den hohen bleistiftabsätzen!

bei den zugaben drängten wir nach vorne und konnten tori aus der nähe sehen.

doch irgendwie wurde mir da bewusst, dass auch sie älter wird - auf den cd-covers scheints sie fast ohne alter.

viel zu kurz war die aufführung, und die künstlerin zog weiter nach wien.

als wir dann die playlist sahen, war mir plötzlich klar, warum ich kaum ein lied erkannte - es waren wohl einige covers dabei.

und beim aufstehen war mal wieder ersichtlich, dass das kkl nach wie vor der schönste konzertsaal ist.

sommersaisonende im hasliberg

Saturday, 22. October 2011 – 3:31 pm

der blick aus dem fenster zeigte grau-in-grau, die web-cam der mägisalp strahlender sonnenschein - 20 minuten nach dem aufstehen waren wir unterwegs in den hasliberg und 15 minuten nach ankunft auf dem spaziergang auf dem panoramaweg richtung hohfluh. nicht nur wir schienen die sonne zu geniessen, die kühe auf der weide schienen unglaublich entspannt und interessiert.

die stimmung war sehr kommunikativ, dani und die kuh muhten um die wette, wobei die kuh definitiv in der kategorie lautstärke und tonlage gewann.

ansonsten genossen wir die gute stunde an der sonne durch die herbstliche landschaft mit blicken auf das panorama.

die sonne stand tief und das fotografenherz schlug höher, vor allem als die kühe sich so malerisch auf die kante stellten.

das gegenlicht zauberte fast unwirkliche lichtkanten und die fotomodelle hielten geduldig still.

und als belohnung gabs kuscheleinheiten - die tiere waren richtig zutraulich und schienen sich über die abwechslung zu freuen.

aber eine wollte es genauer wissen, so dass sie sich freiwillig als makro-fotomodell zur verfügung stellte.

und als abschiedsbild gibts noch ein vorteilhaftes foto von vorne, ohne lustige verzerrungen im wunderbaren abendlicht.

den letzte tag der sommerbahnsaison nutzten wir um den aufstieg auf die käserstatt zu sparen. von dort machten wir uns auf meinem lieblingswanderweg richtung mägisalp - die schattigen stellen waren mit schnee bedeckt, doch der weg war hauptsächlich an der sonne. hier noch der blick zurück auf den brienzersee.

wir waren fast alleine unterwegs und genossen die ruhe - immer wieder hielten wir ein um der stille zuzuhören: murmeltiere sind bereits im winterschlaf, vögel sind auch weg, nur eine einzelne grille zirpte am wegrand.

ok, das plätschern des brunnens war weitherum zu hören, da es von keinen anderen geräuschen übertönt wurde. (wir hörten sogar die flieger, die weit oben am himmel nur am kondensstreifen zu erkennen waren)

auf dem “pass” trafen wir noch einen fahrradfahrer und zwei weitere wanderer, ansonsten waren wir alleine unterwegs - und hier natürlich noch das pass-bild.

der weg nach unten gestaltete sich entspannt und die warnschilder “absturzgefahr” bezüglich der klippe schienen darauf hinzuweisen, dass sie wirklich ernst gemeint sind.

zwetschgenkuchen in der mägisalp und anschliessend richtung bidmi mit den trottinetts - irgendwie werde ich wohl langsam alt, ich habe fast ununterbrochen leicht gebremst - aber nicht weniger spass gehabt!

während dani definitiv furchtloser und schneller den berg runter raste, so dass das fokussieren mit der kamera eine herausforderung war.

das letzte stück vom bidmi heim bot einige blätterhaufen, durch die wir freudig raschelten - richtig knusprige blätter, die viel lärm machten - richtiges herbst-gefühl!

unglaublich, dass wir so lange nicht hier waren, doch die knapp 30 stunden fühlten sich erholungstechnisch wie eine woche urlaub an!

oscar night

Saturday, 15. October 2011 – 11:50 am

über den roten teppich schritten wir zur oscar night - nein, nicht oscar hat uns eingeladen, sondern patricia, die ihren dreissigern den rücken kehrt.

und ja, sie hat einen strikten dress-code vorgegeben - und es stimmt schon, herren sehen im smoking definitiv gut aus, und auch bei den damen ist die abendgarderobe farbenfroh!

es lohnt sich auch, die unterschiedlichen schuhe aus der nähe zu betrachten.

die musik kam auch nicht zu kurz - und zwar von vinyl - eine herausforderung für die logistik, um die benötigten utensilien passend zu organisieren.

und als spezielles geschenk durfte patricia  mit dennis tanzen, zu ihrem lieblingssong “love is in the air” als medley von verschiedenen interpreten - man glaubt gar nicht, wieviele versionen es von dem lied gibt!

das internationale buffet von frank und den helfenden händen war fantastisch - es blieben kaum reste übrig insbesondere das rippchen mit kraut im becher (selbstverständlich mit frischem kartoffelstock) war schnell ausverkauft.

beiträge zum dessertbuffet kamen von den gästen und war üppig, so dass wir die ganze nacht nicht hungern mussten.

und wie es sich gehört an einer geburtstagsparty, gabs auch geschenke:

einen besonderen platz wird das bild von der streetparade erhalten.

und die gastgeberin schien sich sichtlich zu freuen!

das fotografenkonzept beinhaltete einige kameras, die von den gästen benutzt werden konnten und somit viele bilder vorhanden sind. ok - gab auch gewisse “jagd-schnapschüsse”

und daher einfach einige impressionen von dem wunderschönen abend - nochmals herzlichen dank für die einladung, prosit!

166. cannstatter volksfest

Wednesday, 5. October 2011 – 9:40 pm

heute war ich eingeladen zum cannstatter volksfest in stuttgart - gemäss meinen kolleginnen viel schöner und besser als das oktoberfest. auch hier gibts verschiedene bierzelte und ohne reservation ist auch an einem mittwoch abend kein tisch zu ergattern.

es spielte eine band die üblichen mitsinglieder und bis zum ende des abends konnte ich auch den text mitsingen.

damit ich nicht so auffalle, hat mir andrea ihr dirndl geliehen, welches mir super passte. so schmeckte das halbe hähnchen und die mass bier gleich doppelt so gut - und in diesem sinne:

“Schatzi schenk mir ein Foto
Dann schenk ich dir auch eins von mir !!”

ziger märt- wandern im glarnerland

Sunday, 2. October 2011 – 9:39 pm

eigentlich wollten wir an dem herrlichen herbsttag ja im glarnerland wandern gehen - die route war schon ausgesucht und wir waren mehr oder weniger zeitig unterwegs auf der schönen route via rapperswil.

doch bei der abzweigung sahen wir ein schild zum “ziger märt elm” - wer konnte da schon widerstehen - also nix wie hin - die paar kilometer abstecher würden uns wohl nicht zuviel zeit kosten. doch anstelle von einem verkaufsstand erwartete uns ein grösseres volksfest mit live musik (man achte, einer der musiker trägt keine schuhe, und das im oktober!!).

und da wir gerade hungrig waren, probierten wir den nidelfänz (gekochter rahm mit mehl - eher gewöhnungsbedürftig) und zigerbrüt, handdekoriert von den pfadfindern.

die vorführung, wie so ein zigerstöckli entsteht, durften wir auch nicht verpassen und dann wurde über lautsprecher die kuhparade angekündigt.

die elmer frauen haben extra den kopfschmuck für die kühe hergestellt.

obwohl es nur eine kuhparade für den ziger märt war und kein “richtiger” alpabzug, in der schönen umgebung trotzdem ein erlebnis. doch bis die strasse wieder frei war und wir endlich losfahren konnten, war es leider viel zu spät, um die wanderung noch zu beginnen.

also entschlossen wir uns, über den klausenpass nach hause zu fahren - so hatten wir immerhin das panorama, als wenn wir die wanderung gemacht hätten.

auf der passhöhe gabs erstmal einen apfelstrudel und dann meldete sich der bewegungsdrang.

wir spazierten noch etwas dem bergweg entlang, so dass wir doch noch etwas frische luft schnappen konnten.

die sonne stand ideal für schattenspiele

frisch gestärkt und mit vollen vitamin d tanks traten wir den heimweg an, der sonne entgegen.

aber nächstes mal, da wandern wir dann wirklich!!!

fabrikk

Saturday, 1. October 2011 – 9:20 pm

die vorstellungen von fabrikk waren schon vor der premiere alle ausverkauft, so dass ich wohl mit viel glück gerade den tag erwischt hatte, an dem der verkauf für die zusatzvorstellungen online ging - so dass wir mit decken und dicken jacken die open-air saison beendeten. ein kranführer scheint zum ständigen ensemble von karl’s kühner gassenschau zu gehören, so dass der auftritt der band durch die luft geschehen musste.

nachdem im letzten jahr die ganze bühne in flammen aufging, hatte der pyrotechniker bereits in der mitte des stücks einen einsatz.

und in kombination mit dem kranführer ergibt dies ein fliegendes, überdimensioniertes “sünneli”, in dem leute rumlaufen.

auch kam die poesie zum zug - ein wunderbares bild und der beweis des einsatzes der schauspieler - das wasser war nicht geheizt.

was dieses mal am ende mit der bühne geschieht (nein, sie geht nicht in flammen auf), sei an dieser stelle nicht verraten - nur, dass das stück auch nächstes jahr wieder bei winterthur aufgeführt wird und es sich lohnt, gleich zu beginn tickets zu kaufen.

mier sänne heids luschtig

Sunday, 25. September 2011 – 9:20 pm

bereits im frühling landete die einladung zur familienfeier zu marianne’s rundem geburtstag ins haus - auf die tannbodenalp. der wettergott meinte es gut mit uns und auch wenn die berge aussehen wir vulkane, wir hatten tolles wetter.

natürlich gings nicht nur ums essen und trinken, sondern wir machten zusammen einen käse über dem holzfeuer. der erste schritt bestand darin, die milch aufzuwärmen und dabei konstant zu rühren.

dies ging nur mit team-work und alle trugen dazu bei, dass die milch nicht anbrannte.

nach der zugabe des labs gerinnt die milch und mit der käseharfe wird sie in kleine stückchen geschnitten, sieht dann fast so aus wie hüttenkäse, sei aber etwas anderes.

und anschliessend wird die masse unter stetigem rühren wieder aufgewärmt - wieder mit familien-teamwork.

danny und martin holten für uns die kartoffeln aus dem feuer bzw die käsemasse aus dem chessi, so dass nur noch die molke übrig blieb.

die masse wurde dann sogleich in holzkäseformen gepresst und mit steinen beschwert, damit die flüssigkeit rausgepresst wird.

während der käse gepresst wurde, bekamen wir eine führung durch den stall und die schaukäserei - die kühe waren leider schon alle im tal, doch so konnten wir ihre behausung trockenen fusses besichtigen. auch konnten wir so noch einige impressionen einfangen, hier ein making-of bild des katzenblogs.

nach der rückkehr war die masse schon zusammengepappt.

damit wir dann auch erkennen können, dass es sich wirklich um unseren käse handelt beim abholen, kommt die käsenummer mit dem datum drauf, bevors ab in den keller zum reifen geht.

im käselager mit glaswand konnten wir schon mal besichtigen, wie unser käse dann im frühling aussehen wird.

nach getaner arbeit wartete im festzelt ein feines zmittag auf uns.

wir freuten uns sehr, die leutwylers aller generationen mal wieder zu sehen.

wir tauschten alte geschichten und neuigkeiten aus, und der tag war viel zu schnell vorbei.

ganz herzlichen dank, marianne - eine tolle idee und wir freuen uns auf das nach-fest zur chästeilet!

juli lernt reiten

Saturday, 24. September 2011 – 7:25 pm

der tag beginnt etwas chaotisch - nachdem ich mich in einem supermarkt ausserhalb von boston verlaufen hatte, habe ich bemerkt, dass in boston die letzte check-in zeit tatsächlich 1 stunde vor abflug ist, auch wenn das gate nur 50m vom schalter weg ist. somit verpasste ich meinen flug und  dachte schon, dass ich den ausflug mit yasi, max und juli zu chrigi verpassen würde, doch am schluss klappte es. bei herrlichstem wetter machten wir uns auf den weg: max auf dem fahrrad,

und juli ganz stolz und voll konzentriert, hoch zu johnny (von chrigi sicher geführt)

natürlich war max mit dem velo viel schneller und musste ab und zu auf uns warten.

chrigi übte mit juli hingegen fleissig den sicheren sitz und versuchte die arme zu strecken was gar nicht so einfach ist, wenn man auf einem wackelnden ponny sitzt.

max kann den pferden nichts abhaben und genoss, dass er mit dem velo freie fahrt hatte.

der unterschied zu den “grossen” pferden war beim vorbeilaufen bei feroccios box sehr gut ersichtlich, und juli schien noch nicht den wunsch zu verspüren, auf ein “richtiges” pferd zu sitzen.

nach dem reiten war streicheln angesagt und juli war noch immer voll enthusiastisch.

anschliessend halfen wir noch bei der apfelernte, so dass wir das richtige bauernhofgefühl entwickeln konnten.

natürlich gibt es nicht nur pferde und äpfel auf dem bauernhof, eine kurze begegnung mit den hühnern war auch noch dabei, wobei sich diese nicht ganz so leicht kuscheln liessen.

des weiteren haben wir die schildkrötenfamlilie besucht: mama schildkröte:

und dann die kleinen, die erst in diesem jahr geschlüpft sind, und zum vergleich, die vom letzten jahr auch.

so schildkrötenbabies sind ja schon süss!

ansonsten genossen wir das herrliche wetter und die frische luft auf dem land. und juli zählt schon die tage, bis sie mal wieder bei chrigi und johnny vorbeischauen darf - und ich auch!