strassenparade 2010

Saturday, 14. August 2010 – 11:21 am

entgegen der langjährigen tradition schien dieses jahr nicht die sonne, sondern petrus wollte sehen, ob wir auch wirklich durchhalten. doch erst mal wärmten wir uns bei alain auf balkonien auf - ein perfekter nachmittag, so dass wir uns erst bei der ankunft des ersten love-mobiles motivieren konnten, den gemütlichen rahmen zu verlassen.

beim love-mobile von nahem sieht man auch, dass es nicht mehr das gleiche wie früher ist - jetzt hat es sogar rege benutzte “froxy”-toiletten auf den gefährten!

und dann checkten wir ein und gingen an board des partysan bootes

auf dem boot steuerten wir direkt unseren stamm-platz auf dem deck an und genossen musik, aussicht und gesellschaft.

irgendwann hat schönheit ausgelitten - ein klassisches stilleben.

auf der quai-brücke stauten sich die leute etwas, doch es hatte bedeutend weniger kleine boote als jn anderen jahren

mit der zeit regnete es stärker, doch solange man in bewegung bleibt, ist das kein thema.

und mit der abenddämmerung setzten die impressionistischen bilder ein.

dann aber wieder ganz klar - und wir hatten das deck für uns alleine - irgendwie schien den anderen der regen was auszumachen!

doch wie heisst es so schön, es gibt kein schlechtes wetter, nur schlechte kleidung, und nachdem patricia beim marlboro spiel für uns noch zwei hüte gewann, gabs wirklich keine ausreden mehr!

doch leider packten dani könig und tom novy punkt zehn ihre kabel und zogen weiter zum nächsten club.

so blieb uns nichts anderes übrig als durch die nassen strassen zu ziehen und siehe da, wir standen plötzlich wieder bei alain vor der haustüre.

dort bekamen wir ein badetuch zum abtrocknen und einen drink zum aufwärmen.

als wir dann ein taxi bestellten, erfuhren wir, dass ein anruf für ein taxi keine garantie ist, dass dann auch eines kommt. wir warteten über 1h und riefen 3 mal an, ohne dass wir abgeholt wurden. so blieb uns nichts anderes übrig, als wieder in den regen zu gehen, um dort auf der strasse eines aufzufangen. so schade, dass der letzte teil des schönen tages so negativ war - doch für nächstes jahr hoffen wir wieder auf sonne!

start der wandersaison

Saturday, 7. August 2010 – 11:38 am

zugegeben - der start in die wandersaison ist in diesem jahr etwas spät, doch wir fanden einen perfekten samstag dafür. der weg zum ausgangspunkt führte uns auf die grimsel passhöhe und wir waren beileibe nicht die einzigen auf der malerischen strecke. wobei die schafe sich einen strategisch geschickten rastplatz aussuchten, wo sie alles im blick hatten.

die panoramastrasse oberaar ist eine “einbahnstrasse auf zeit”, d.h. die fahrtrichtung wird anhand der uhrzeit festgelegt. die wartezeit auf die volle stunde verbrachten wir auf der passhöhe mit einem ersten picknick im gras, der ausblick kann sich wirklich sehen lassen!

pünktlich zur vollen stunde schaltete die ampel auf grün.

bei jeder kurve wurde uns immer klarer, dass es einerseits eine gute idee ist, die strasse nur “einbahnmässig” befahren zu lassen, andererseits dass sie die bezeichnung “panoramastrasse” total verdient.

die wanderung führte erst über die staumauer und dann dem see entlang richtung gletscher.

nach etwas mehr als einer stunde erreichten wir das andere ende des sees.

der gletscher hat sich leider schon etwas vom see-ende zurückgezogen und am fuss sieht er nicht gerade “anmächelig” aus, sondern mit steinen und geröll zugeschüttet, aber trotzdem, ein gletscher!!!!

hier das gipfelbild mit dame

die ausgeschliffenen steine boten eine bequeme liegemöglichkeit, so dass wir einfach etwas die sonne und die natur genossen.

der ausgangspunkt des spaziergangs war noch sichtbar, ennet dem see.

natürlich auch noch ein bild mit uns beiden vor dem see.

auf dem rückweg stand die sonne schon tief und tauchte alles in wunderbares licht - der see glitzerte, die blumen leuchteten und ausser 3 indischen touristen war niemand anders mehr unterwegs.

niemand? oh, da muss ich mich korrigieren. etwa eine viertelstunde, nachdem dani bemerkte, dass er noch nie ein murmeltier in freier wildbahn gesehen hatte, hörten wir pfiffe und gleich vor uns auf dem weg bewegte sich etwas. beim genaueren hinschauen, entdeckten wir auf dem stein in der wiese ein erstes murmeli.

das zweite rannte dann schnell vom weg auch zum stein und übernahm den wachposten.

weiter unten am see sahen wir sogar noch ein grosses und ein kleines am kuscheln. also wenn das kein beweis ist, dass in den bergen, wo man näher beim himmel ist, die wünsche schneller erhört und erfüllt werden!

zurück gings dann wieder über die panoramastrasse, deren ausblick auch in die andere richtung imposant war.

ein kurzer blick zurückzur kleinen oase.

auf dem grimselpass haben sich die schafe in der zwischenzeit aus der kurve befreit und stellten sich malerisch vor das panorama - und liessen sich geduldig von all den paparazzi ablichten. wir warten noch auf die gagen-forderung!

auf dem rückweg hatten wir beim grimselhospiz einmal mehr kein glück, so dass wir direkt heim fuhren und den rest des sonnenunterganges von da genossen.

frankfurt city trip

Monday, 2. August 2010 – 8:16 am

die zweite ferienwoche begann mit einer geschäftsreise nach frankfurt - perfekt, um am montag nachmittag die stadt etwas kennenzulernen - wobei mir dank der verspätung des ICE nicht mehr ganz soviel zeit blieb. ich begann mit einem spaziergang entlang dem main-ufer und genoss den herrlichen blick auf die skyline.

nach längerem herumirren landete ich schliesslich am römer (hinter mir), wo ich mich in eine richtige eisdiele setzte und mich bei der auswahl kaum entscheiden konnte. es gab eine spezielle “spaghetti-eis”-karte, mit unglaublich vielen varianten - obwohl mich das seit meiner kindheit fasziniert, hat bei mir ausnahmsweise die vernunft für einen joghurt eisbecher mit banane gestimmt und gewonnen - das nächste mal aber bestimmt spaghetti-eis!

die verschiedenen jahrmarktbuden brachten viel farbe in die strasse - sogar die kleider der kunden passten sich in die bunte welt ein.

das abendessen gabs auf der terasse der gerbermühle direkt am main, meinem hotel für die nacht. zum trinken gabs für mich einen rosé äppler (für anfänger) und ein kleines glas mit dem richtigen, zum probieren. dazu ein schnitzel mit pfifferlingen - traumhaft!

doch, so lässt sich auch ein tag arbeit während des urlaubes definitv positiv gestalten!

perfekter tag

Saturday, 31. July 2010 – 8:21 pm

heute wurde ich entführt. gemäss den instruktionen von daniel kleidete ich mich wie zu einem volksfest und war gespannt auf das ziel des ausfluges. am frühen abend gabs einen kleinen zwischenstopp in luzern und wir baten die chinesischen touristin, auch ein bild von uns zu schiessen.

richtig kitschig präsentierte sich die kappelbrücke mti dem bahnhofstor, dem kkl und den bergen im hintergrund.

eine kleine stärkung gabs auf dem balkon über der reuss im bodu - ein perfekter abend, um die stimmung zu geniessen.

nicht nur die aussicht war phänomenal, auch das lamm und die ente waren perfekt zubereitet und wunderschön präsentiert. (nein, das bild unten bezieht sich nicht auf das lamm oder die ente, sondern auf die aussicht und die stimmung)

wie von einem hochsitz konnten wir die reuss promenade beobachten - und irgendwie nicht satt sehen.

dann wurde ich aufgeklärt: am blue balls festival in luzern spielte clueso mit dem bernewitz jazz trio im kkl - die überraschung war voll gelungen und ich freute mich riesig!

die bühne sah aus wie ein wohnzimmer - zwei gemütliche sofas und rustikale stehleuchten vermittelten einen ungezwungenen eindruck und auch die musiker bewegten sich wie im übungskeller.

etwas unklar war für uns die zählweise, denn das trio bestand aus 4 personen. sie spielten nur unbekannte lieder, es sieht aus, als könnten wir uns auf das neue album von clueso richtig freuen.

die vorstellung erinnerte eher an eine jam-session und jedes instrument bekam extensive zeit im vordergrund. clueso zeigte sein können auch mit improvisationen, indem er die texte einfach so im moment erstellte. insbesondere der trompetenspieler lieferte sich mit clueso richtige konversationen - eine wahre freude zum zuschauen.

nach dem eindrücklichen konzert genossen wir mit einem bierchen die aussicht von der dachterasse des kkl bei nacht, mit dem schweizerhof prominent in blau beleuchtet, denn auch dort finden verschiedene konzerte im rahmen des festivals statt

auf dem weg zum absacker im schweizerhof ergab sich der blick zurück zum lebendigen und beleuchteten kkl.

die stadt hat definitv festival-atmosphäre versprüht - nächstes jahr werde ich sicher das programm genauer studieren! ein wunderbarer tag mit einer gelungenen überraschung!

ausflug nach gstaad

Friday, 30. July 2010 – 1:00 pm

auf dem programm stand heute der ausflug mit kitty, hans, lucia und mama nach gstaad zum tennis. das wetter zeigte sich von der freundlichen seite und die fahrt durch die schöne landschaft bereits teil des erlebnisses.

der tennis court ist im zentrum von gstaad aufgebaut, so dass einige bewohner schon fast ihren balkon als logenplätze vermieten könnten. das doppel von george bastel mit seinem jamaikanischen kollegen war ein highlight von der stimmung her - im publikum wie auch auf dem platz.

anschliessend stillten wir unseren hunger in einer pizzeria - allerdings war es zum draussen essen doch etwas zu kühl.

natürlich schlenderten wir auch durch die von blumenbeschmückten chalets gesäumte hauptstrasse.

zwischen den spielen ergab sich immer wieder die gelegenheit zu einem kleinen schwatz

den absacker nahmen wir auf dem rückweg im paradiesischen garten des hotels ein, in dem sowohl kitty wie auch lucia schon mal einige ferientage verbrachten. ein wunderschöner tages-abschluss!

brünigschwinget

Sunday, 25. July 2010 – 1:00 pm

ein kulturelles highlight der besonderen art besuchten wir am sonntag - an der brünig schwinget trafen die innerschweizer auf die berner. die brünig arena gilt als diejenige mit dem schönsten ausblick - und auch ohne die anderen plätze gesehen zu haben, waren wir beeindruckt. hier gibts noch eine interaktive grafik.

in der pause duellierten sich die fahnenschwinger, begleitet vom jodlerchor und alphornklängen.

auf der suche nach freien sitzplätzen wurden wir schon fast ausgelacht, als wir fragten, ob irgendwo noch frei sei. da auch die stehplätze nicht ganz klar abgegrenzt waren, haben wir uns halt auf die treppe gesetzt, möglichst weit unten, um nicht zu sehr zu stören, mit dem tollen blick als angenehmen nebeneffekt.

so folgten wir aufmerksam den verschiedenen kämpfen, was nicht immer ganz einfach war, denn es gab immer 4 kämpfe parallel und als laien es nicht immer ganz ersichtlich war, worauf sich gerade der jubel des publikums bezog. der einzige anwesende, den wir erkannten, war beat schlatter, der im rahmen seines aktuellen filmprojekts “hoselupf” unterwegs war. und als “vater” des filmes “katzendiebe” ein willkommener gast auf dem katzenblog!

nur schon vom zuschauen tat mir anschliessend der nacken weh - unglaublich, die kräfte die auf die hälse der atlethen wirken - nicht zu sprechen von den sägespänen, die wohl abends aus nase, mund und ohren entfernt werden müssen.

ein spannender nachmittag, nächstes mal nehmen wir dann die grosse kamera mit - an motiven hat es beileibe nicht gemangelt! Zwei tage später haben wir dann auch erfahren, warum unsere frage nach freien plätzen belächelt wurde - die tickets sind nicht im freien verkauf erhältlich, sondern werden mehr oder weniger in der familie vererbt… mal sehen, ob wir nächstes jahr, am 31. Juli 2011 nicht mehr auf der treppe sitzen!

kulinarische schweizerreise

Saturday, 24. July 2010 – 1:00 pm

gerne folgten wir der einladung von lisa zum abendessen und wir taten gut daran, ihrer empfehlung zu folgen, nach 13h nichts mehr zu essen. der auftakt zu unserer “schweizerreise” waren appenzeller mostbröckli, st.moritzer birnenbrot und tête de moine aus dem jura.

selbstverständlich nahm auch zeus seine rolle als gastgeber sehr ernst und setzte sich ordentlich auf die bank.

das wetter draussen mutete nicht sonderlich sommerlich an - die aussicht (bern) erinnerte eher an herbst, so dass wir für die weiteren köstlichkeiten nach innen wechselten.

die erste vorspeise war der schicki-micki-salat - ganz klar der stadt zürich zugeordnet: frischer salat mit avocado, poulet, tomaten und selbstgerösteten brotcroutons.

die warme vorspeise, ein rindsconsomé mit markbein und croutons wurde dem kanton basel zugeschrieben - da eine mehlsuppe nicht passte.

der hauptgang war buchstäblich ein höhepunkt: luzerner chügelipastete mit chugellager und rüebli. natürlich waren die liebevoll verzierten pastetchen selbstgemacht  - gerne hätten wir bei der herstellung zugeschaut, wie das füllmaterial mit der pinzette nach dem backen entfernt wurde.

obwohl wir schon keinen platz mehr hatten - das dessert (kanton wallis)  war eine komposition aus selbstgemachter vanille-crème mit (walliser) aprikosen kompott und kirschen vom götti von lisa.

die zeit verging wie im flug und ehe wir uns versahen war schon mitternacht - ganz herzlichen dank für den schönen abend und das fabelhafte menü!

musikalische sonnenuntergänge

Tuesday, 20. July 2010 – 11:49 am

aus meiner sicht hatte “live at sunset” in diesem jahr im gegensatz zu 2009 oder 2008 nicht unbedingt die spannendsten gäste, wobei sie mir mit tori amos einen herzenswunsch erfüllten und ich den abend kaum erwarten konnte. tori war mit dem klavier und ohne band unterwegs und verzauberte uns und der strömende regen und die blitze im hintergrund unterstrichen die spezielle atmosphäre.

für die letzen paar lieder stürzte ich mich nach vorne um sie etwas näher zu sehen - und einmal mehr war ich beeindruckt, wie sie mit diesen unglaublich hohen bleistiftabsätzen laufen konnte, bzw. klavier spielen.

das zweite konzert war ein familienausflug in die vergangenheit: wie vor über dreissig jahren waren dominique und ich im partner-look unterwegs und wie vor 20 jahren hörten wir nina hagen zu

ninas auftritt war wie erwartet ziemlich schrill - allerdings ist sie gegenwärtig auf dem gospel trip und sang hauptsächlich lieder von elvis, was weder unseren erwartungen noch so richtig unserem geschmack entsprach. dazwischen gab es einige wenige highlights, lieder mit einem techno-beat und den facetten ihrer unglaublichen stimme - wir hätten gerne mehr davon gehört. So nutzten wir den wunderschönen abend zum quatschen und nervten unsere nachbarn ein bisschen.

ich freue mich schon aufs nächste jahr und hoffentlich auch wieder spannende gäste!

sturmwochenende

Sunday, 11. July 2010 – 6:42 pm

auf dem weg zu unserem neuen, winterfesten gartentisch wurden wir im gubrist tunnel zu einer vollbremsung gezwungen: vor uns krachten 3 autos ineinander und glücklicherweise war danis reaktion schnell genug und wir konnten noch rechtzeitig anhalten.  drei autos hinter uns hatten jedoch einen zu langen bremsweg, so dass wir anschliessend ca 1.5 h mit der polizei und den anderen beteiligten die bestandesaufnahme machten: Die untenstehende A-Klasse prallte in den aprupt…

…bremsenden Volvo, bei dem jedoch nichts zu sehen war.

der dunkle BMW fuhr direkt hinter uns und auch seine nase sieht etwas lädiert aus - bei meinem auto war der schaden hauptsächlich beim Auspuff, der zusammengestaucht wurde.

nach so viel aufregung gabs einen zwischenstop daheim, gerade rechtzeitig um die fenster und türen zu schliessen vor dem sturm.  von einem moment auf den anderen fegte der wind mit voller wucht über unsere terrasse. wir waren beeindruckt von der kraft des windes. hier ein bild vorher:

und nachher - wer findet die 10 Unterschiede?

den sonntag genossen wir auf dem balkon - die hitze war fast unerträglich, dass es drinnen fast nicht auszuhalten war und der glacékonsum massiv anstieg und wir weitere kreative kühlungsmöglichkeiten ausprobierten, …

…die von den verschiedenen bewohnern geschätzt wurden.

die hitze machte schläfrig, so dass wir wie tote fliegen am nachmittag dösten und den freien tag und die ruhe genossen

am abend jubelten wir mit dem neuen fussball weltmeister und starteten erholt in die neue woche.

zürifäscht

Saturday, 3. July 2010 – 8:17 pm

eigentlich waren wir ja müde nach der harten arbeitswoche, und eigentlich hatten wir überhaupt keine lust auf menschenmengen. aber auf der anderen seite ist das züri-fäscht ja nur alle drei jahre und so gings kurzentschlossen fürs feuerwerk ans seebecken. die besten plätze waren natürlich schon besetzt, doch auch mit einer nicht 100%ig optimalen sicht beeindruckte das feuerwerk.

frühmorgens am samstag hatten wir den termin auf dem kastelhof beim neusten nachwuchs in der katzenfamilie. die kleinen waren total süss und es war eine freude, dem familienleben zuzuschauen, auch wie resolut die katzenwäsche durchgeführt wurde.  nein, nein, es ist nicht so, dass wir ein neues büsi für uns suchen.

natürlich schauten wir auch bei feroccio und woogie vorbei, die bei der hitze eher gemütlich in der box standen.

danach begutachteten wir das züri-fäscht bei tageslicht. nicht viele andere leute kamen auf die idee, so dass wir in ruhe die verschiedenen buden betrachten konnten, wobei es viel zu heiss war für grosse sprünge. doch ein teil der lebensqualität ist ja bekanntlich der züri-see - der hier etwas für abkühlung sorgte.

punkt 16h waren wir in der maag hall, um dem deutschen fussball-team (mannschaft ist ja politisch nicht mehr ganz korrekt) die daumen zu drücken in ihrem spiel (wobei es ja auch nicht mehr richtig ein spiel sein kann, bei dem einfluss) gegen argentinien.

und ja, das daumen drücken und jubeln hat geholfen - wir freuten uns mit den jungs über das wunderbare spiel und hervorragende ergebnis.

selbstverständlich waren die jungs nur so erfolgreich, weil das monchichi auch daumen gedrückt hat.

der nächste halt war dann wieder in der stadt, wo wir fasziniert der patrouille swiss zuschauten. hier die formation “tennis racket”. flugshows sinst sonst nicht so meins, aber nachdem ich mal einen vortrag über das teamwork der jungs gehört hatte, war es noch viel spannender dem spektakel zuzuschauen.

nach dem eindunkeln suchten wir uns ein plätzchen zum sitzen am see, bewaffnet mit einem feinen abendessen und einem bier. dies war die perfekte vorbereitung auf das anschliessende feuerwerk - als höhepunkt waren dieses mal auch helikopter im einsatz, aus denen raketen abgeschossen wurden. ob dies für das bild wirklich entscheidend war, oder mehr dem spektakel diente, sei mal dahingestellt.

den rest der tropennacht verbrachten wir auf dem balkon - in der wohnung war die hitze kaum auszuhalten!

au revoir!

Tuesday, 29. June 2010 – 9:53 pm

heute ging meine vorerst letzte reise nach paris zu ende. am vorabend organisierte meine chefin ein abendessen im cafe de la jatte, wo wir nach einem apéro ein fantastisches abendessen genossen - für mich mit dem abschluss des “mi-cuit” aux chocolat valrhona, mein lieblingsdessert aus lieblingsschokolade.

auf dem rückflug hatte ich gleich dreifach glück: den fensterplatz A, die route über paris und wolkenlosen himmel.

die wahrzeichen waren klar zu erkennen, wobei auf dem bild der eiffelturm rechts am bildrand nicht soo gut auszumachen ist, der arc de triomphe schon eher.

ein schönes abschiedsgeschenk - wobei ich sicher nicht zum letzten mal da war, aber halt einfach nicht mehr so regelmässig.

usa - woche

Saturday, 19. June 2010 – 5:22 pm

um mich gleich an die neue zeitzone zu gewöhnen, stellte ich den koffer kurz im hotel ab, duschte und machte mich gleich auf zum alten stadtteil georgetown um etwas zu flanieren und die ersten sondierungen für die spätere shopping tour zu tätigen. doch georgetown hatte nicht nur läden und das älteste haus (von 1764) - auch ein gemütlicher spazierweg dem C&O kanal entlang.

im gegensatz zu der schweiz war es hier bereits schon sommer und ich genoss den spaziergang entlang dem schattigen pfad. die schleusen stammen noch aus der zeit, als der c&o kanal für die binnenschiffahrt genutzt wurde.

auf der suche nach dem kleinen cup-cake laden mit der traditionellen schlange davor sah ich, dass der laden in der zwischenzeit in ein grösseres lokal umgezogen ist, sogar an der hauptstrasse, doch an der länge der schlange hat sich nichts geändert und ich weiss noch immer nicht, was denn so speziell an diesen kuchen sind.

am potomac fluss tobte das leben - zusammengetäute boote wurden zur party location. natürlich war auch hier alles viel grösser als daheim - und ich wunderte mich, wie so grosse boote von relativ jungen leuten gesteuert bzw. besetzt wurden.  nach einem kleinen spaziergang dem quai entlang war für mich bettzeit.

dank dem jetlag wachte ich am sonntag sehr früh auf und die sonne lachte vom himmel - also hielt mich nichts im bett, sondern ich packte die kamera und machte mich auf den weg zu den sehenswürdigkeiten, insbesondere da der wetterbericht heisse 35°C voraussagte. und ich war nicht die erste unterwegs - die eichhörnchen jagten schon munter im park herum und bildeten ein hübsches foto-sujet.

der erste halt war das vietnam kriegsdenkmal. beeindruckend die endlos scheinenden namen der opfer.

das washington memorial spiegelte sich in der schwarzen wand und ich genoss die stille.

fast unberührt schien das washington memorial mit dem wasser davor.

von der anderen seite leuchtete das lincoln memorial in der morgensonne und langsam aber sicher stiegen die temperaturen.

und als beweis, dass ich die bilder nicht einfach nur aus dem internet runtergeladen habe, hier eins mit mir.

der ausgedehnte morgenspaziergang endete bei barack’s baracke, dem weissen haus. und das war der perfekte zeitpunkt für einen erdbeer frappucino.

sobald ich das mietauto abgeholt hatte, fuhr ich noch kurz zum kapitol für ein sonntag-nachmittag-bild.

am sonntag abend fuhren wir dann nach richmond zur arbeit (und fantastische steaks am abend) um von dort aus am mittwoch mit dem flieger nach hartford/windsor zu fliegen. der flug nach newark war in einem kleinen flugzeug und ich sass gleich neben einer flugbegleiterin, die zum einsatz für einen langstreckenflug nach japan war und zum ersten mal in so einer kleinen maschine flog. ich wusste nicht genau, was ich davon halten sollte, als sie nach der landung als einzigste im flieger klatschte. nichtsdestotrozt, die zwischenlandung in newark bot einen speziellen blick auf die skyline von manhattan.

beim start gleich nochmals über die häuserschluchten - zwar mit einigen wolken, aber trotzdem faszinierend.

in windsor warteten wieder einige tage arbeit auf uns und am freitag fuhren wir nach boston - mit einer kleinen frühstückspause in einer typisch amerikanischen raststätte, einem holzhaus im wald, wo die tische zwischen den büchern waren.

bei der bestellung hatten wir leider vergessen, die unterschiedlichen grössenverhältnisse der portionen zu berücksichtigten und die erdbeertoasts mit schlagsahne waren so gross, dass ich bereits nach einem drittel erschöpft aufgab. vom zweiten zwischenhalt, dem outlet shopping center gibts leider keine bilder, aber sonst genügend indizien in meinem kleiderschrank.

auf dem rückflug hatte ich glück - der direktflug nach zürich war leider ausgebucht, doch die fluggesellschaft hatte ein nachsehen und gab mir ein durchgängiges upgrade in die business class, so dass ich die reise erholt und gut genährt beenden konnte.

die aussichten in der morgensonne waren fantastisch - und so knipste ich fröhlich drauf los und freute mich noch mehr, wieder daheim zu sein.

geburtstagsfeier horw 2010

Sunday, 6. June 2010 – 5:22 pm

das geburtstagsessen begann mit delikaten lachs-häppchen, die nicht nur uns schmeckten und serviert wurden.

hans gab auch seiner nikon eines zum probieren, doch sie schien es nicht zu schätzen.

unbestritten war lily mal wieder die hauptattraktion - mit den foto-verrückten besuchern konnte sie sich nicht mal unbeobachtet entspannen.

aber sie genoss den besuch und die aufmerksamkeit sichtlich, hatte sie uns doch alle wie immer von der ersten sekunde an um den finger gewickelt.

das geburtstagskind lief beim kochen einmal mehr zur höchstform auf, und bewies erneut, dass die küche nicht nur schön aussieht, sondern auch perfekt ausgerüstet ist und eingesetzt werden kann.

nach den neusten erkenntnissen sind rotwein und schokolade gut für die gesundheit und somit gabs nicht nur feines gemüse, sondern eben auch gesunde sachen.

danach spielten wir wieder etwas mit lily.

seit die zwischenräume des zauns abgedeckt sind, darf lily auch alleine in den garten und entdeckt die welt. obwohl es natürlich nicht mehr so lustig ist, im garten rumzurennen, wenn mama nicht mitspielt beim “fangis”

und während wir lily bespassten, genoss das geburtstagskind die zigarettenpausen in vollen zügen.

selbstverständlich gabs auch noch ein dessert - die himbeercreme und der himbeerkuchen waren farblich perfekt auf danis hemd abgestimmt.

als wir uns auf den heimweg machten, wurden wir von mama, kitty, lucia und hans verabschiedet

nachtrag: tags darauf sei lily sehr abweisend gewesen, sie hätte die viele aufmerksamkeit und fotografen vermisst. vielleicht sollten wir sie nächstes mal als top model anmelden!

classic night 2010

Friday, 4. June 2010 – 8:29 pm

heute abend warfen wir uns in schale für die classic night 2010. vier musikalische blöcke wurden vorgetragen von nachwuchstalenten der renomiertesten opernschulen der welt. in den pausen verwöhnten uns die talente vom belvoirpark mit kulinarischen köstlichkeiten.

auch die dekoration war imposant - grosse kerzenleuchter und eisblöcke mit dem logo des vereins opéra eingefroren. und das dessert buffet war ein traum - und die teller etwas zu klein, um von allem etwas zu probieren.

die sänger wurden von einem orchester begleitet. gewandt bewegten sie sich auf der zweistöckigen bühne, durch den zuschauerraum und vor allem die treppe runter - da hielt ich jeweils den atem an, dass sie nicht über die langen kleider stolperten.

ein abwechslunsreiches programm in einem speziellen ambiente - hoffentlich klappt es wieder nächstes jahr!

heimreise

Thursday, 27. May 2010 – 11:00 pm

einmal mehr frühstückten wir in einer speziellen umgebung - dieses mal nicht mit blick aufs meer, dafür sahen wir die burg und hatten einen herrlichen blick auf das umland

auf der suche nach rapunzel fanden wir nur den leeren turm und erkannten sofort, warum dieser bauplatz ausgesucht wurde.

am morgen waren auf felix und dieter noch unterwegs. ihre 20 artgenossen seien gegenwärtig weit weg in einem stall untergebracht, da der lärm sonst unerträglich seil

madamme pfau, ganz in weiss, wollte noch schnell sehen, ob wir auch wirklich nichts vergessen hatten und spähte neugierig durch unser zimmerfenster.

danach nahmen wir den heimweg unter die räder und fuhren ziemlich zügig zum gotthard….

…und machten einen zwischenstop in luzern, wo uns mama und lily bereits erwarteten.

lily war mal wieder der star des abends uns liess sich kuscheln.

sie scheint sich wirklich wohl zu fühlen, denn ihre schlafposition lässt auf volles vertrauen schliessen.

wir wurden auch kulinarisch verwöhnt. das dessert mit variationen von himbeeren wollte ich vor einer speziellen kulisse ablichten, und lily war so lieb und testete, ob die himbeercreme auch wirklich gut war.

nach der taschenkontrolle (ob wir lily nicht doch mitnehmen) fuhren wir weiter und trafen erholt und mit vielen neuen eindrücken daheim ein, voller energie um die nächste umzugsetappe vorzunehmen.