freiluftherbst

der herbst wartet mit sehr schönem wetter auf und seit ich meine tage nicht mehr im büro verbringe, kann ich die sonnentage auch vermehrt geniessen. eine besondere motivation sind die ausflüge mit woogie. so können wir auch neue wege entdecken, selbst wenn wir ab und zu auf dem holzweg landen.

die spaziergänge halten uns beide fit und insbesondere in der kälteren jahreszeit bleiben meine füsse viel wärmer.

bei der ankunft im stall sitzt jeweils ein mehr oder weniger grosses begrüssungskommittee.

das erste zeichen, dass es kälter wird, sind die lebendigen kühlerfiguren, die gleich nach der ankunft von der wärme der motorhaube profitieren.

andere geniessen die sonnenwärme an speziell exponierten plätzchen, hier „fire“, der im winter besonders kuschlig ist.

ein reitweg führt an den gärten von einfamilienhäusern vorbei, auch bei katzenfreunden. hoch zu ross ist man ja sogar etwas höher als die google street view kameras, so dass man einen wunderbaren blick über den gartenzaun werfen und das obligatorische bild für den katzenblog schiessen kann.

eher erstaunt nahm ich die grossen vögel zur kenntnis – das sind doch nicht etwa störche, die den abflug richtung süden verpasst haben….? die jungstörche bei tjark sind ja schon mitte august losgeflogen.

tatsächlich sah ich eine woche später einen weissstorch aus der nähe im feld gemütlich umherschreiten. er wird ja hoffentlich wissen, was er tut und doch noch losfliegen.

kein herbst ohne einen raschelspaziergang im wald. ein spezieller war mit chrigi bei ihr zu hause, wo wir durch die bunten blätter raschelten.

einen besonderen ausblick genoss ich vom hochsitz, der glücklicherweise meinem gewicht stand hielt.

ein besonderer höhepunkt war der ausflug mit meinem gottenpferd feroccio. beim putzen zeigte er mir mit freuden, dass auch er fleissig yoga übt und den herabschauenden hund schon fast perfekt beherrscht. noch einige wochen mehr üben, und er schafft den handstand.

der spaziergang selbst war eher unspektakulär – nach kurzer zeit hatte feroccio erlickt, dass wenn er stehenbleibt, ich meine kamera hervorsuche und ich so abgelenkt bin, dass er ein bisschen fressen kann.