exklusives clubkonzert der toten hosen

im konzertbericht der grossveranstaltung am samstag im letzigrund erwähnten die radiomoderatoren das kurzfristige clubkonzert der toten hosen im mascotte fast jede halbe stunde, so dass ich es am sonntag nach philipp maloney mal mit einem ticketkauf probierte – und prompt 2 ergattern konnte – das konzert für den folgetag war binnen einer minute ausverkauft. da ich noch einen arbeitseinsatz hatte, war dani erst alleine dort. Ich fuhr schnell von baden nach Zürich und dani holte mich 21:45 am eingang ab. Die security wies ihn an, draussen auf mich zu warten. Die menge der ticketlosen, die auch 45 minuten nach dem konzertstart die hoffnung nicht aufgab, bzw. durch die offenen fenster mithörte, buhte ihn kurzerhand aus – wie kann er während des konzertes auch nur daran denken, den raum zu verlassen. (hier das bild von vor dem konzert, wo man in der mitte des fensters die fahne sehen kann)

mascotte

ich joggte durch die menge, die pingelige security überstand ich schnell und schon waren wir mitten drin. es war ziemlich heiss und ging voll ab.

stimmung!

es war mir ja fast etwa peinlich, dass ich nicht textsicher war, doch dani holte das bei den alten songs raus.

mittendrin

beim lied „ich will mehr“ lief campino von der bühne in den oberen stock und schwang sich über das geländer. er lehnte sich hinaus und liess sich einfach in die menge fallen – im handyzeitalter durchaus ein mutiger schritt, doch bei diesem konzert fiel auf, dass diejenigen vor der bühne das konzert richtig genossen und nicht in erster linie darum bemüht waren, ein gutes video für zuhause zu machen, um zu sehen, was man erlebt hatte.

Gumpino

die stimmung kochte buchstäblich, von der decke tropfte das kondenswasser und als die vorderste reihe im chor musikwünsche äusserte („achterbahn, achterbahn!“), ging campino darauf ein und erfüllte die selten gespielten songs – zwar nicht ganz textsicher, doch die erste reihe half gerne mit. die set-list war komplett über den haufen geworfen und für das jeweils nächste lied ging der sänger von einem musiker zum anderen und zeigte auf den nächsten titel – sehr, sehr cool!

campino

um 22:45 war dann wirklich schluss – die stimme von campino (oder gumpino, nach der Sprungnummer vom balkon) schien angeschlagen, die band hatte wirklich alles gegeben. Wir trafen noch Julia und sie wies uns auf die speziellen, extra für das konzert angefertigten t-shirts hin und wir sind nun fürs nächste konzert perfekt ausgerüstet. Ein sehr spannendes konzert, so eine kult-band in dem kleinen rahmen zu erleben war ein definitives highlight – hier ist der link zum bericht und den bildern im tagesanzeiger!

fanshirts